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Sperrzeit Agentur für Arbeit

| 02.01.2014 13:16 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Hallo,
ich habe folgendes Problem.
Ich bin seit Anfang 2013 bei einem Arbeitgeber befristet beschäftigt - bis Anfang/Mitte 2014.
Nun habe ich eine Vertragsverlängerung (Beginn Anfang/MItte 2014) für einen anderen Standort bis Ende 2014 unterschrieben. (Jeweils Elternzeitvertretung)
Da sich meine private Situation verändert hat, möchte ich den Standort nicht mehr wechseln. Eine perspektive sehe ich bei diesem Arbeitgeber nicht. Das finale Gespräch mit meiner Führungskraft werde ich noch führen, denke aber das es ins leer läut.

Meine Frage:
Wie komme ich aus diesem Vertrag raus ohne eine Sperrzeit zu erhalten?! Ist dies möglich?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworten möchte:

Grundsätzlich vermeiden Sie eine Sperrzeit nur durch eine Kündigung des Arbeitgebers oder aber einen Aufhebungsvertrag, der zwecks Vermeidung einer Kündigung vereinbart wird. Darin müssen dann aber die Gründe der vermiedenen Kündigung ausführlich erörtert werden.

Derzeit erscheint es also vor dem Hintergrund Ihrer Schilderung so, als käme nur eine Kündigung durch Sie in Frage, womit eine Sperrzeit nicht zu vermeiden wäre.

Bitte beachten Sie, dass diese Webseite lediglich dazu dient, Ihnen einen erste Einschätzung zur Rechtslage zu liefern. Eine ausführliche und persönliche Beratung soll und kann hierdurch nicht ersetzt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Jan-Torben Callsen, Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 02.01.2014 | 13:59

Wie muss ein Aufhebungsvertrag formuliert werden, das eine Sperrzeit ausbleibt?
Ist es generell bei einer Eigenkündigung so das eine Sperrzeit verhängt wird? Oder kommt es darauf an. So z.B. wenn die persönliche Situation sich so verändert, das der Vertrag nicht erfüllt werden kann seitens des Arbeitnehmers? Dies auch gegenüber dem Arbeitgeber deutlich gemacht wurde und keine andere perspektive existiert.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 02.01.2014 | 14:18

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage möchte ich wie folgt beantworten:
Eine Musterformulierung für einen Aufhebungsvertrag gibt es nicht, da Sie den Einzelfall abbilden und erläutern müssen. Eine Formulierung des Vertrages würde den Rahmen einer Erstberatung im Übrigen deutlich überschreiten. Sehr gerne beraten wir Sie hierzu ergänzend gegen entsprechende Vergütung, wenn Ihr Arbeitgeber bereit wäre, eine solche Lösung zu akzeptieren.
Nach Ihrer Schilderung des Falles halte ich dies jedoch für unwahrscheinlich.

Es gibt durchaus wichtige Gründe, die im Einzelfall dazu führen, dass eine Sperrzeit trotz Eigenkündigung nicht verhängt wird. Beispielsweise wäre zu nennen eine gesundheitliche Einschränkung Ihrerseits, die es Ihnen unmöglich macht, die Tätigkeit weiter auszuüben, auch wenn die aufsichtsbedürftige Kinder nicht mehr beaufsichtigt werden können, kommt dies evtl in Betracht. Bitte bedenken Sie aber, dass Sie zusätzlich gegenüber der Agentur für Arbeit nachweisen müssen, dass Sie alles Ihnen Mögliche unternommen haben, den wichtigen Grund zu beseitigen. Hieran werden jedoch hohe Anforderungen gestellt.
Aus Ihrer Schilderung des Falles geht ein solcher wichtiger Grund nicht hervor.

Ich hoffe, Ihnen mit der Ergänzung geholfen zu haben und wünsche Ihnen alles Gute!

Bewertung des Fragestellers 02.01.2014 | 14:32

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