Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
501.778
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Sperrfrist bei Eigenkündigung - Uneinigkeit über Geschäftspraktiken

12.09.2018 13:31 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Grundsätzlich scheint zu gelten: "Eine Eigenkündigung ohne wichtigen Grund zieht eine zwölfwöchige Sperrzeit beim Arbeitslosengeld nach sich". Eine strenge Definition von "wichtigem Grund" konnte ich nicht finden.

Wie würde man folgenden Fall einschätzen: Zwischen AG und AN gibt es ein Zerwürfnis bzgl. mancher Geschäftspraktiken, die der AG für legal und legitim hält, während der AN diesbezüglich Zweifel hat. Die Thematik wurde mündlich angesprochen, aber nicht "aufgelöst". Der AN kommt an einen Punkt, wo er bestimmte Vorgehensweisen nicht mehr mittragen möchte und sieht sich gezwungen, das Beschäftigungsverhältnis zu kündigen. Könnte der Sachverhalt als "wichtiger Grund" gelten?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrter Ratsuchender,


in der Tat verhängen die Ämter sehr schnell die Sperrfrist bei einer Eigenkündigung, da es angeblich an einem wichtigen Grund fehlen würde.


Ob dieser nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung vorliegt, kann aber leider auch fraglich sein:


Als Arbeitnehmer sind Sie natürlich nicht verpflichtet, Illegales zu machen, mitzutragen oder zu fördern. Werden Sie gleichwohl dazu gezwungen, würde dann ein wichtiger Grund für Ihre Kündigung vorliegen und eine Sperrfrist wäre nicht zu verhängen.

Aber es muss eben auch etwas Illegales sein. Allein unterschiedliche Auffassungen werden nicht reichen. Dazu muss also dann deutlich mehr vorgetragen werden, um die "Auflösungszwang" auch begründen zu können.

Ist das möglich, sollten Sie gegen die Sperrzeit vorgehen; denn Illegales muss kein Arbeitnehmer mittragen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Wir
empfehlen

Hartz 4 Bescheid kostenlos prüfen

Wir überprüfen kostenfrei Ihren Hartz 4 oder JobCenter Bescheid zum Arbeitslosengeld 2. Viele Bescheide sind fehlerhaft - wir verhelfen Ihnen zu Ihrem Recht!

Jetzt loslegen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 64651 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde ausführlich und sogar noch mitten in der Nacht beantwortet. Top Empfehlung und vielen Dank für die schnelle Hilfe! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich kann die Anwältin sehr empfehlen, meine Fragen würden so beantwortet wie ich es mir vorgestellt habe. So ausführlich wie nötig, so wie möglich. Sehr gut. Danke. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles bestens ...
FRAGESTELLER