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Sperrfrist Arbeitslosengeld


23.10.2007 18:35 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Elmar Dolscius



Mir wurde am 09.10.07 fristgerecht, ordentlich zum 15.11.07 gekündigt. Im Kündigungsschreiben war keine Begründung angegeben. Bei Nachfrage wurde mir eine betriebsbedingte Kündigung genannt. Dies wurde auch in der Arbeitsbescheinigung angekreuzt. Bei Rückfragen vom AA sollte ich auch betriebsbedingte Kündigung angeben, da ich damit am wenigsten Probleme wegen einer Sperre bekommen würde! Kann ich tatsächlich das Arbeitslosengeld gespperrt bekommen? Sollte ich am Montag vorsorglich Kündigungsschutzklage einreichen? Mit welcher Begründung? (Zur Info: mein Mann war in leitender Position in der gleichen Firma tätig und ist zur Konkurrenz gewechselt, so dass mir (Teilzeittätigkeit umgehend gekündigt wurde. (Ich war seit 1.11.06 in der Firma tätig.)
Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne beantworte ich Ihre Frage summarisch auf der Basis der mitgeteilten Informationen. Ich weise darauf hin, dass die Frage nur auf dieser Basis beantwortet werden kann. Weitere, nicht mitgeteilte Informationen können eventuell zu einer anderen Antwort führen.

VOn einer Sperrfrist ist in Ihrem Fall nicht auszugehen. Bei einer betriebsbedingten Kündigung machen die Arbeitsämter in der Regel keine Schwierigkeiten. Eine Sperre wäre nur zu erwarten, wenn Sie selbst für den Verlust des Arbeitsplatzes verantwortlich wären. Dies ist Ihrer Darstellung nach nicht der Fall.

Fraglich ist jedoch, ob Sie nicht tatsächlich vorsorglich Kündigungsschutzklage erheben sollten. Sofern die betriebsbedingten Gründe nicht der Wahrheit entsprechen sollten, hätten Sie eine gute Verhandlungsposition gegenüber dem AG. Und sei es nur, dass Sie Ihre Stelle behalten und nicht arbeitslos werden.
Ihren Schilderungen zufolge bestünde die Möglichkeit, dass die betriebsbedingten Gründe zumindest vorgeschoben sind. Für eine solche Klage haben Sie eine absolute Frist von 3 Wochen.

Gerne sind wir Ihnen bei Interesse in einem Kündigungsschutzprozess behilflich.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort eine erste rechtliche Orientierung geben und wünsche Ihnen viel Erfolg in der Angelegenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Elmar Dolscius
Rechtsanwalt
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