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Spekulationssteuer in Österreich


| 02.10.2007 10:56 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Ich bin Österreicher und habe in meinem Elternwohnhaus seit Mitte 1999 meinen ordentlichen Hauptwohnsitz. Ende 1999 habe ich von meinen Eltern die Hälfte des Elterwohnhauses geschenkt bekommen. Das Ganze wurde notariell abgewickelt und ich bezahlte in Österreich auch Schenkungssteuer.

Ich habe dann nach der Schenkung 1999 meinen Teil der Immobilie mit einer Hypothek in der Höhe von 70.000,- Eur belastet. Mit diesem Geld wurde dann der Zwangsausgleich meines in Konkurs gegangen Bruders finanziert und durchgebracht. Mittlerweile sind alle Einträge meines Bruders bezüglich seines Konkursverfahrens im österreichischen Kreditschutzverband gelöscht, er ist wieder kreditwürdig und will mir nun meinen Teil der Immobilie um 80.000,- Eur abkaufen und somit seine Schulden bei mir tilgen, was auch ich will.

Seit 2001 habe ich zusätzlich einen beruflich bedingten Zweitwohnsitz in München. Aufgrund meiner selbständigen Tätigkeit bin ich in Deutschland EkSt-pflichtig, in Österreich habe ich kein Einkommen mehr, bezahle daher dort auch keine weiteren Steuern mehr.

Meine Frage nun: Wird in diesem Zusammenhang in Österreich Spekulationssteuer etc. fällig?
Sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Die Frist ist jedenfalls 10 Jahre. Aber:
Hat der Veräusserer die Liegenschaft unentgeltlich (Schenkung, Erbschaft) erworben, so errechnet sich die Spekulationsfrist ab dem Zeitpunkt der Anschaffung durch den Rechtsvorgänger. Da dieser Zeitrahmen sicherlich überschritten ist, da es sich, wie Sie schreiben, um das Wohnhaus Ihrer Eltern handelt, fällt per se keine Spekulationssteuer an.

Fraglich ist ferner freilich, ob sich bei einem Verkauf überhaupt rechnerisch ein Spekulationsgewinn ergibt.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.
Mit besten Grüßen
RA Hermes
Fachanwalt für Steuerrecht


www.kanzlei-hermes.com

Nachfrage vom Fragesteller 02.10.2007 | 11:15

Sehr geehrter Hr. Hermes,

vielen Dank für die rasche Antwort. Noch eine kurze Frage: Sie beziehen sich aber schon auf das österreichische Recht, oder?

MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.10.2007 | 11:15

Ja.

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