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Spekulationssteuer für geerbte Immobilie


14.11.2016 19:55 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Wehle



Ich habe im Jahre 2009 von meiner Tante (verstorben 2009) als alleiniger Erbe eine Immobilie erworben. Sie selbst hatte die letzten Anteile Ihrer verstorbenen Schwester an dieser Immobilie 1998 erworben, sodass sie seitdem alleinige Eigentümerin war. Die Immobilie wurde von ihr seither teilweise bis Okt. 2004 selbst genutzt; zwei Wohnungen hatte sie vermietet. Seit Oktober 2004 lebte sie bis zu ihrem Tode im Mai 2009 in einem Seniorenheim. Die bisher von ihr genutzte Wohnung wurde zur Deckung der Heimkosten vermietet.
Ich beabsichtige, nunmehr diese Immobilie zu verkaufen. Es stellt sich mir die Frage, ob ich aufgrund des v.g. Sachverhalts mit einer Spekulationssteuer rechnen muss. Zur Erbschaftssteuer wurde ich seinerzeit veranlagt. Zu bemerken sei noch, dass meine Tochter seit Nov. 2010 unentgeltlich eine der Wohnungen ununterbrochen nutzt.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Soweit Sie die Immobilie geerbt haben und zusammen mit dem/n vorherigen Eigentümern, die in § 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG genannte 10 Jahresfrist erreichen oder gar überschreiten, seit dem entgeltlichen Erwerb der Immobilie, bleibt der daraus erstandene Verkaufserlös aus Sicht der Einkommensteuer unberücksichtigt.
Kurz eine Spekulationssteuer fällt hier seit 2008 nicht mehr an.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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