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Spekulationssteuer / Immoblienverkauf / Erbschaft

| 03.05.2018 20:18 |
Preis: 48,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Im März 2009 habe ich gemeinsam mit meinem Bruder, je zur Hälfte, ein Einfamilienhaus von meiner Tante geerbt. Gemäß einem Gutachten wurde der Wert auf 280.000 € festgelegt. Ich habe meinen Bruder ausbezahlt (mit 140.000 €) und das Haus im Oktober 2009 erworben. Das Haus war vor dem Erbfall ca. zwanzig Jahre im Besitz meiner Tante und wurde von ihr selbst genutzt.

Das Haus wurde von mir bis Ende 2016 vermietet, ich selbst hab es nie bewohnt. Im Januar 2017 habe ich das Haus für 370.000 € verkauft. Der Verkauf fand somit in der Spekulationsfrist statt und ich muss Spekulationssteuer zahlen.

Nun würde mich interessieren, wie hoch der Spekulationssteuer in etwa sein wird bzw. welcher Gewinn versteuert werden muss? Das verschiedene Kosten (Notar / Abschreibungen etc.) angerechnet werden ist mir bekannt. Ebenso, dass sich die Spekulationssteuer auf meinen Steuersatz der Einkommenssteuer berechnet. An sich fällt mir die Gewinnberechnung schwer, da ich nicht weiss, wie der Erbfall und die Auszahlung meines Bruder verrechnet wird.

05.05.2018 | 20:49

Antwort

von


(139)
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Sehr geehrte Fragesteller,

Ich beantwortete Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften ermitteln sich aus Veräußerungpreis weniger Anschaffungskosten. Hier liegt ein privates Veräußerungsgeschäft nur hinsichtlich des von ihrem Bruder erworbenen Teils vor, der von ihrer Tante ererbte Anteil ist außerhalb der Spekulationsfrist veräußert worden, da die vorgeschriebene Haltedauer durch die Abwohnung ihrer Tante erfüllt wurde.

Gemäß Paragraph 23 EStG ist die Hälfte des Veräußerungspreis es mithin 185.000 Euro anzusetzen. Hiervon ist der Anschaffungspreis in Höhe von 140000 € abzuziehen. Sowie die während der Vermietung geltend gemachten Abschreibungsbeträge hinzuzurechnen. Demnach ergebe sich ein zu versteuernder Anteil von 45000 Euro zuzüglich Abschreibungsbeträge.

Ich hoffe Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollte dies nicht der Fall sein nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt



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