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Spekulationssteuer Immobilie Einfamilienhaus

| 26. Mai 2021 20:47 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Hallo,

ich habe folgende Situation !!

habe Mai 2015 geheiratet (gemeinsam Veranlagt ) seitdem haben wir im Elternhaus obergeschoss zur Miete gewohnt.
2018 habe ich das Haus vom Vater für 140000€ abgekauft ! Notar Termin war 27.12.2018 !
Bis 26.11.2019 haben wir weiterhin dort gewohnt!
Seit 27.11.2019 sind wir umgezogen, da wir eine Eigentumswohnung gekauft haben.
Seitdem ist unser OG wohnung vermietet und meine Eltern wohnen unten weiterhin mietfrei !!
Jetzt möchte ein Kapitalanleger das Haus für 290000€ kaufen !!

Meine Frage lautet würde bei ein Verkauf Spekulationssteuer anfallen ???

Wenn ja wie ca. wie viel ?

Eckdaten :

Immobilien für 140000€ dezember 2018 gekauft
290000€ würde der Verkaufspreis betragen
Aktuelle schulden liegen 156000€ ( hatten 30k für renovierung und Kaufnebenkosten mehr aufgenommen ) zusätzlich würde ca. 20000€ vorfälligkeitsentschädigung anfallen !!

Über eine ausführliche Antwort würde ich mich freuen.



Einsatz editiert am 27.05.2021 00:51:43

27. Mai 2021 | 07:45

Antwort

von


(327)
Grünberger Str. 54
10245 Berlin
Tel: 0302939920
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Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund der übermittelten Information beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Der Verkauf der Immobilie unterfällt der „Spekulationssteuer" des § 23 EStG.

Hintergrund ist, dass Sie eine Wohnung vermietet haben und die andere Wohnung Ihren Eltern überlassen haben, daher bewohnen Sie das Objekt nicht mehr zu eigenen Wohnzwecken, weiterhin ist die 10 Jahresfrist noch nicht abgelaufen.


Ich kann die zu zahlenden Steuern, mangels weiterer Information hier kaum seriös angeben, daher erfolgen die nachfolgenden Angaben unter Vorbehalt, können aber vielleicht einen ersten Anhalt verschaffen.

Die Höhe der zu zahlenden Steuern ergibt sich aus der Differenz zwischen Verkaufspreis und den Anschaffungskosten (Kaufpreis, Notarkosten etc.), diese Differenz (bei Ihnen 290.000 – 140.000 – 30.000 Nebenkosten = 120.000 €) wird im Rahmen der ESt-Erklärung versteuert. Wenn Ihr normaler Steuersatz zwischen 20 und 30 % liegt, könnte der durch den Veräußerungsgewinn auf 40 % ansteigen, so dass Sie mit ca. 48.000 € Steuern auf die 150.000 € rechnen müssen.
Diese Berechnung erfolgt nur erläuternd, da ich zum Beispiel nicht prüfen konnte, ob die Nebenkosten abzugsfähig sind.

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage beantwortet habe, bei eventuellen Nachfragen können Sie gerne die kostenlose Nachfrageoption benutzen.

Berücksichtigen Sie bitte, dass auch kleine Sachverhaltsänderungen zu einer gänzlich anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 27. Mai 2021 | 08:41

Hallo Danke für Ihre Antwort,

ich musste wegen Arbeitsplatz umziehen, da mein Arbeitgeber 80 km entfernt war und die tägliche Fahrt von 80 km nixht dauerthaft zumutbar ist !

Unterm Strich könnte ich es glaubhaft machen NICHT spekuliert zu haben , besteht da solche ausnahmen ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 27. Mai 2021 | 10:08

Sehr geehrter Fragesteller,

ein Arbeitsplatzwechsel ist für die Besteuerung im Rahmen des §23 EStG unbeachtlich, so bedauerlich das ist.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 29. Mai 2021 | 01:45

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 29. Mai 2021
5/5,0

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