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Speed gefunden - Führerschein weg?


28.12.2005 23:18 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Aufgrund einer Zeugenaussage, durchsuchte die Polizei vor 2 Wochen meine Wohnung. Ich stehe im Verdacht in mindestens 2 Fällen 3,5g Haschisch verkauft zu haben.
Bei der Durchsuchung wurde zwar kein Haschisch, aber dafür eine geringe Menge (ich schätze ca. zwischen 0,5 und 1g) Speed gefunden.
Auf der Wache machte ich dann eine Aussage in der ich abstritt jemals Haschisch verkauft zu haben.
Da mir der Polizist im Bezug auf den Führerschein riet auf der Wache freiwillig eine Urinprobe abzugeben, da diese dort kostenfrei ist tat ich das umgehend. In dieser Probe wird man auf jedenfall THC feststellen (wie ich dem Polizisten auch schon davor sagte) aber auf keinen Fall Amphetamin. Im Januar wird man dann eine weitere Urinprobe nehmen, in der sich wenn überhaupt noch ein Rest THC befinden wird.
Einen Tag bevor das alles passierte bekam ich meinen Führerschein und 3 Tage davor stellte ich auch meinen davor sehr starken Cannabis Konsum ein.
Meine Frage ist nun ob ich eine Chance habe meinen Führerschein behalten zu können, denn wenn ich bisher alles richtig verstanden habe zählt Amphetamin zu den sog. "harten Drogen" bei deren Besitz es im Normalfall auf eine MPU hinausläuft, bei der sowiso fast jeder durchfällt, oder ob es einen Weg gibt um eine MPU herumzukommen.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

eine Entziehung der Fahrerlaubnis kommt grundsätzlich nur dann in Betracht, wenn man Ihnen das Führen eines Kraftfahrzeuges unter Drogeneinwirkung nachweisen kann, was nach Ihrer Schilderung nicht der Fall sein dürfte.

Allerdings kann eine MPU angeordnet werden, wenn der Inhaber der Fahrerlaubnis in Verdacht steht, zum Führen eines Kraftfahrzeuges ungeeignet zu sein.

Sie sollten nun ob Ihrer Verfehlungen nicht jammern, wie Sie um eine MPU herumkommen, sondern sich zum einen damit auseinandersetzen, dass Sie mit Ihrem Verhalten den Verdacht nähren, nicht sicher ein Kraftfahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr führen zu können und zum anderen zunächst den weiteren Verlauf abwarten. Falls es zu einer Anordnung einer Eignungsprüfung kommen sollte, sollten Sie sich ggf. an einen Kollegen vor Ort wenden, um das weitere Vorgehen prüfen zu können. Es lässt sich nämllich nicht pauschal sagen, ob un wie Sie darum herumkommen. Dies muss jeweils im konkreten Einzelfall geprüft werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen zunächst weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Laueer
Rechtsanwalt
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