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Sparschwein AG / UGV Inkasso

| 23.01.2009 21:59 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Sehr geehrte Anwälte in diesem Forum,

ich habe bei MusicMonster, einer Musik Download Seite, ein Abo von April 2008 bis September 2008 für 6 Monate abgeschlossen. Vetragspartner war die Sparschwein AG. Dieses Abo habe ich telefonisch gekündigt Juni/Juli 2008 gekündigt. Der Herr am Telefon bestätigte mir das es damit erledigt ist und das Abo damit im September beendet wird.
Im Oktober wurden mir erneut 53,70 € (8,95€/Monat) für weitere 6 Monate abgebucht. Diese Abbuchung habe ich sperren lassen. Ein paa Tage später bekam ich ein Schreiben das die Zahlung zurückgefordert worden wäre und ich diese unverzüglich zu leisten hätte. Dem kam ich natürlich nicht nach und habe per eMail nochmal darauf hingewiesen, fristgerecht gekündigt zu haben, mit Angabe des Herren mit dem ich gesprochen hatte. Auf dieses eMail wurde nicht reagiert. Stattdessen wurde ich von einer "unfreundlichen" Dame spät abends angerufen undtelefonisch zur Zahlung aufgefordert unter Androhung weitere Schritte einzuleiten. Der Dame war es egal ob, wann und bei wem ich gekündigt hätte. Das "Ganze" würde jetzt zum Inkasso gehen. Sie hat nach der Androhung direkt aufgelegt.....
Danach ist bis heute, 23.01.09, nichts passiert. Mit dem heuteigen Tage bekomme ich ein Schreiben von einer UVG Inkasso GmbH. Sie fordern 152,64 €. Sie setzen sich zusammen aus:
53,70 € - Hauptforderung / 0,34 € Verzugszinsen / 32,50 € Gläubigerauslagen / 8,00 € Kontoführungsgebühren / 58,10 € Inkassokosten.
Was kann ich hier machen, wie kann ich mich dagegen wehren? Soll ich bei der Inkasso Firma "Wiederruf" einlegen? SIe haben mir eine Frist bis zum 02.02.09 eingeräumt.
Vielen dank im Voraus

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie sind vorliegend zwar grundsätzlich im Recht, aber Sie werden Probleme bekommen zu beweisen, dass Sie auch tatsächlich das Abo gekündigt haben.

Man sollte eine solche Kündigung grundsätzlich schriftlich tätigen (ggf. per Einschreiben mit Rückschein) und zusätzlich noch eine schriftliche Kündigungsbestätigung verlangen. Das mag auf den ersten Blick kompliziert oder sogar übertrieben erscheinen, es ist aber erforderlich, wenn man nachtäglichen Ärger wie Sie ihn nun haben vermeiden will.

Wenn Sie nicht bezahlen, dann werden Sie mit Sicherheit in kürze einen gerichtlichen Mahnbescheid erhalten. Dadurch fallen nur zusätzliche Kosten an. Wenn Sie sich dagegen wehren wollen müssten Sie Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegen. Dann geht es vor Gericht, wo geklärt wird, ob der Zahlungsanspruch der Gegenseite berechtigt ist.

Und dort haben Sie dann das Problem, dass Sie nicht zuverlässig nachweisen können, dass Sie wirklich gekündigt haben.

Aus diesem Grunde würde ich Ihnen empfehlen, die Forderung zu begleichen und erneut, wie vorstehend beschrieben, Kündigen. Anderenfalls ist zu befürchten, dass es durch weitere gerichtliche Maßnahmen nur noch teuerer für Sie wird.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Keller
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 29.01.2009 | 18:06

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