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Sparkasse verweigert Auskunft

| 30.10.2018 16:55 |
Preis: 47,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


17:34
Hallo, folgender Fall, aus der Erbengengemeinschaft hat einer eine Bankvollmacht, diese wird von Miterben entzogen . Nun möchte Miterbe Auskunft von der Sparkasse üer Kontobewegungen vor dem Erfall haben . Sparkasse verweigert dies mit der Begründung des Bankgeheimnisses . Laut der AGB . Was können wir tun um Kontoeinsicht vor dem Erbfall zu bekommen ? Geht das nur gerichtlich durchzusetzen ? Erbengemeinschaft sind Kinder des Erblassers. Ältester hatte Generalvollmacht , die jedoch von Miterben entzogen wurde.Alle sind laut Testament gleichberechtigte Erben
30.10.2018 | 17:29

Antwort

von


(54)
Am Mühlenkamp 3
31535 Neustadt am Rübenberge
Tel: 050349593324
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Mit dem Erbfall treten alle Erben im Rahmen der Universalsuzession gemeinsam in die Rechtspositionen des Erblassers ein. Dies betrifft auch die Rechte z.B. aus einem Girovertrag. So wie der Erblasser zu Lebzeiten, können nun die Erben von der betreffenden Bank umfänglich Auskunft verlangen. Der Auskunftsanspruch bezieht sich dabei nicht nur auf die Auskunft bzgl aktueller Kontostände, sondern erstreckt sich auch auf kontobezogene Vorgänge aus früheren Zeiträumen. Die Bank kann sich damit grundsätzlich gegenüber den Erben auf ein vorrangiges Bankgeheimnis nicht berufen. Voraussetzung ist, dass die Erben ihre Erbenstellung durch den entsprechenden Erbschein gegenüber der Bank nachgewiesen wurde. Der Erbschein wird vom zuständigen Nachlassgericht ausgestellt und dient als Beleg der Berechtigung im rechtsgeschäftlichen Verkehr. Sodann steht jedem Miterben ein entsprechender Auskunftsanspruch zu. Verweigert die Bank die Auskunft trotzdem und beharrlich, sollte mit anwaltlicher Hilfe weiter agiert werden. Dieser sollte zunächst schriftsätzlich die Bank auf ihre Auskunftsverpflichtung hinweisen. Notfalls kann bzw muss der Auskunftsanspruch eingeklagt werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Kevin Winkler, LL.M. (AUS)

Nachfrage vom Fragesteller 31.10.2018 | 12:45

Danke für die schnelle Antwort ,
die Sparkasse begründet das damit das der Sohn eine Generalvollmacht hatte und das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und bevollmächtigtem Kind dem entgegenstehen würde .Die Auskunft die der Bruder gegeben hat reicht uns jedoch nicht .Wir möchten die Kontobewegungen sehen . Also bleibt uns grundsätzich nur der Klageweg ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 31.10.2018 | 17:34

Ihr Anwalt sollte die Bank schriftsätzlich zunächst über die Rechtslage informieren. Führt dies nicht zum Erfolg, wäre ggf Klage geboten. Mag auch ein besonderes Vertrauensverhältnis bestanden, es ist nicht an der Bank dies zu beurteilen.

Bewertung des Fragestellers 02.11.2018 | 11:37

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Alles Bestens , danke für die Hilfe


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(54)

Am Mühlenkamp 3
31535 Neustadt am Rübenberge
Tel: 050349593324
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Arbeitsrecht, Erbrecht, Sozialhilferecht, Internationales Recht, Vertragsrecht