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Sparbuch verschwunden und entwendet !


16.04.2007 22:10 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Folgendender Sachverhalt:

Meine Oma hatte 2 Sparbücher desweiteren 1 Sparbuch auf meinen Namen.
Auf den 2 Bücher waren ca. 15000 Euro auf meinem 1500 Euro.
Ich habe das Sparbuch bei ihr deponiert verschlossen in einer Geldkasette.
Der Neffe meiner Oma hat die beiden Sparbücher aufgelöst wahrscheinlich in ihrem da sein , allerdings ist meine Oma mit 87 Jahren nicht mehr in der Lage dieses zu erfassenen vielleicht hatte er auch eine Blanko Vollmacht.

Desweiteren hat er ohne mein Einverständis mein Sparbuch leer geräumt , die Bank Angestellte konnte sich an ihn erinnern.Für mein Konto bestand und besteht keine Vollmacht deshalb wurde das Sparbuch verschlossen deponiert und sollte nur zum Sparen dienen wie bei Enkeln üblich.Ich warte noch auf die Zweitschrift der Auszahlung von meinen Sparbuch.Wie die Bankangestellte mir mitteilte hat er mit meinen Namen unterschrieben , sicher war sie sich allerdings nicht.

Ich weiss das die Sparkasse ohne Nachweis aus zahlen darf insoweit intressiert mich die Bankhaftung nicht.

Sondern vielmehr hat sich der Neffe meiner Oma strafbar gemacht bzw. was kann ich unternehmen.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Der Neffe Ihrer Oma hat sich durch das von Ihnen beschriebene Verhalten eines Diebstahls schuldig gemacht, da er sich den im Sparbuch als Legititmationspapiers verkörperten Wert zugeeignet hat.

Sie sollten den Neffen Ihrer Oma zur Rede stellen und den entwendeten Guthabenbetrag zurückfordern.

Der Rückforderung sollten Sie dadurch Nachdruck verleihen, in dem Sie den Übeltäter auf die "erdrückende" Beweislage hinweisen.
Für den Fall, dass es zu einer Rückzahlung - eventuell in Raten -
nicht kommen sollte, müssen Sie die Erstattung einer Strafanzeige ankündigen sowie die Mandatierung eines Rechtsanwaltes, der Ihre Ansprüche notfalls gerichtlich durchsetzt.

Bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung müsste der Neffe Ihrer Oma mit weiteren nicht unerheblichen Kosten rechnen, so dass die Möglichkeit besteht, dass der Übeltäter vor diesem Hintergrund ein Schuldanerkenntnis abgibt und sein Fehlverhalten durch Rückzahlung des Betrages wieder gutmacht.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Hamburg 2007
info@kanzlei-roth.de

Nachfrage vom Fragesteller 19.04.2007 | 18:14

Ich habe jetzt die Kopie der Bank.Jetzt ist es so das keine Auszahlung von meinem Sparbuch getätigt wurde sondern eine Überweisung , was mir alldings neu war das sowas auf Sparkonten geht.

Und auf dem Überweisungträger wurde meine Unterschrift gefälscht , ein Vergelich hat ergeben das es sich hier höchst wahrscheinlich um den Neffen handelt.(die Überweisung fand auf eines ser anderen gestolen Sparbücher statt).
Desweiteren hatte er nur Zugang zur besagter Kassette.
Wie schätzen sie die Rechtslage jetzt ein. Ich werde ihn auf jedenfall zur Rede stellen , und falls er alles abstreitet Strafanzeige stellen gegen unbekannt mit dem Hinweis wer alles Zugang zu den Sparbüchern hatte ist das das richtige Vorgehen ? Für den Fall das er sich verleugen lässt.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.04.2007 | 18:28

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Sie sollten Ihren Neffen mit dem konkreten Verdacht konfrontieren und ihm klar vor Augen halten, dass er im Falle des Leugnens mit der Erstattung einer Strafanzeige zu rechnen hat.
Allerdings müsste Ihrem Neffen nunmehr nachgewiesen werden, dass die gefälschte Unterschrift auf dem Überweisungsträger von ihm stammt.
Dies würde aber im Rahmen eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens geklärt werden.


Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

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