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Spar-Konto meiner Frau aufgelöst


| 20.02.2007 08:48 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



ich habe meiner Frau noch bevor wir heirateten im Jahre 2002 ein Sparkonto auf ihren Namen eingerichtet. Von meinem Konto (kein gemeinsames Konto)wurden monatlich 50 Eur einbezogen. Mein Konto war auch als Referenzkonto angegeben. Nach unserer Trennung, (wir sind immer noch verheiretet)im Nov 2006 habe ich das Sparkonto im Dez 2006 gekündigt und die Gesamtsumme von 3000 Eur wurden auf meinem Konto überwiesen. Nun habe ich eine Anzeige von ihr erhalten ihr konto geplündert zu haben. In dem Kündigungsschreiben zum Sparkonto habe ich ihre Unterschrift benutzt. Welche Strafe erwartet mich?

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Betrug und Urkundenfälschung sehen als Strafrahmen Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe vor. Hier könnte noch eine Geldstrafe in Frage kommen, doch ist auch eine Freiheitsstrafe, die ggf. zur Bewährung ausgesetzt werden kann, denkbar. Für das genaue Strafmaß spielen verschiedene Umstände, wie z.B. etwaige Vorstrafen, eine Rolle. Genaueres kann seriös erst nach Einblick in die Ermittlungsakte gesagt werden. U.U. kann die Herkunft des Geldes, das Sie an Ihre Frau überwiesen haben (womöglich eine Schenkung?) strafmildernd wirken.

Ich rate Ihnen, einen Verteidiger zu beauftragen. In diesem Zusammenhang stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 20.02.2007 | 14:42

Vielen Dank für die schnelle Antwort, meine Frau hat das Geld in vollem Umfang erhalten, besteht trotzdem eine Straftat? also kann sie mich trotzdem noch beschuldigen und kann ich trotzdem noch bestraft werden und falls sie ihre Anzeige nicht zurückzieht was würde mich in etwa ein Prozess mit Anwaltsvertretung kosten?
vielen Dank und eine gute Zeit.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.02.2007 | 14:53


Sehr geehrter Fragesteller,

die bereits stattgefundene Wiedergutmachung des Schadens ist strafmildernd zu bewerten. Wenn Ihre Frau den Sachverhalt bei den Ermittlungsbehörden angezeigt hat, sind diese zur Ermittlung verpflichtet. Eine Rücknahme der Anzeige hindert die Verfolgung der Straftat nicht. Allerdings kann nunmehr versucht werden, eine Einstellung des Verfahrens (sei es auch gegen Auflagen) zu erreichen. Die Kosten der Verteidigung richten sich nach den einzelnen Verfahrensstadien und beträgt zwischen ca. € 400 bis ca. € 670, ggf. auch mehr, was aber von den zu erledigenden Tätigkeiten abhängt.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

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