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Spätere Zahnarztkostenaufforderung trotzt Absprache

30.03.2010 12:35 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Begriff :
Implantat setzen :
=============
Ein Implantat ist ein künstlich Zahnwürzel und wird in dem Kieferknochen eingesetzt.

Freilegung von Implantat :
===================
nach 3,4 Monaten nach dem Einsetzen von implantat wird der Zahnfleisch über
Implantat freigelegt und der Arzt setzt ein Gingiva-former über Implantat ein, um den Zahnfleisch heilen zu lasen.

Abutment :
=======
Um Zahnkrone auf Implantat zu setzen, wird Gingiva-Former entfernt, dann wird ein Abutment über Implantat
eingesetzt. Über Abutment setzt man die Zahnkrone.

Seh geehrte Damun und Herren,

Bei dem Beratungsgepräch bei einem Oralchirurg habe ich einen pauschales Kosten für 1000 Euro pro Implantat mit ihm vereinbart,
um ein Implantat zu setzen. Der Oralchirurg hat schriftlich 1000 Euro auf dem Röngentbild unterschrieben.

Normalerweise gehört das Einsetzen und Freilegung von Implantat immer zusammen und man konnte nicht Kosteneinzelheiten
auflisten und vereinbaren, deshalb hab ich mit ihm einen pauschales Kosten für 1000 Euro vereinbart. Der Oralchirurg hat versprochen,
daß die Freilegung von Implantat und das Gingiva-Former kostenfrei wäre und gehört zu dem pauschalen kosten.
( alles zusammen ). Es war lächerlich und dumm, daß ich Implantat bei ihm bekam und der andere Zahnarzt sollte die Freigegung von
Implantat durchführen. Wenn der andere Zahnarzt die Freilegung machen würde, dann braucht er Type von Implantat für Gingiva-Former,
Position von dem Implantat u.s.w. Warum sollte ich nicht gleich mit dem Oralchirurg einen kompletes Angebot machen, dann spare ich Geld
und Zeit.

Der Oralchirurg sagte, daß er nur Implantat setze und ich kann später irdgendwo Zahnkronen machen lasse. Er konnte einen anderen Zahnarzt
mit günstigen Zahnkronen ( zwischen 600 -800 euro ) vermitteln. Es bestand keine Zusage, daß ich bei ihm die Zahnkronen machen
lasse, weil ich zu dieset Zeit kein schriftliches Angebot bekam.

Es sollte 3 Implantaten eingesetzt werden. 1 auf Frontzahnbereich und 2 im Unterkieferbereich

Bei dem 1. Implantat gab es kein Problem.
Um 2. und 3. Implantaten einzusetzen, mußte der Zahnazt eine alte Implantat entfernen ( wegen Periimplantitis )
Nach dem Herausziehen von dem alten Implantat mit Periimplantitis sagte der Zahnarzt, daß er die 2 und 3 Implantaten
nicht weiter setzen konnte und ich musste auf die Abheilung von Knochen mindestens 3,4 Monaten abwarten.
D.h es wurde nur ein Implantat im Frontzahnbereich eingesetzt.

Ich bat nochmals um sein Angebot für Zahnkrone auf Frontzahnbereich. Ich fragte bei ihm mehrmals und bekam keine Antwort.

Dann bekam ich für das Einsetzen von 1.Implantat eine Rechnung über 1300 euro mit der Begründung, daß die Aufwände ( Röngentaufnahme, labor ..) eigentlich für 3 Implantaten. Er mußte die Mehrkosten dazu rechnen. Ich meinte , er hatte Recht und ich überwiese das Geld für die erste Rechnung.

Dann kam endlich für zahnkronen sein Angebot nach 3-4 Wochen über 1200 Euro

Inzwischen habe ich günstigen Angebot ( 700 Euro ) von einem anderen Arzt abgeholt. Selbtsverständlich nahme ich Angebot von dem anderen Arzt .

Der Implantat wurde am Anfang Dezember 2009 freigelegt. Bis zum Freilegungstermin hat der Oralchirurg kein Wort über die Kosten von Freilegung geredet. Bis zum Freilegungstermin fragte ich bei ihm telefonisch oder per Email nicht über Gingiva-Former ( für Freilegung ) , sondern nur über Abutmentstyp ( für Zahnkronen ) , weil ich der Meinung war, daß die Freilegung zu der ausgeglichen Rechnung ( 1300 € ) gehört. Er sollte nach Absprache , den Implantat freizulegen und Gingiva-Former einzusetzen.

Am 210.01.2010 ( ungefähr 2 Monaten später ) schickte der Oralchirurg eine Rechnung für Freilegung von Implantat ( 290 Euro ).
Ich war nicht in Deutschland, sonderrn in Viet Nam.
Nach meinem Rückkehr nach Deutschland am 11.02 habe ich ihn an der Absprache erinnern. Er hat mir per Email geaussert, daß er auf seine Leistung verzichten kann und nur Materialkosten (41 Euro ) verlangen möchten.
Dann 2 Wochen später schickte er eine Auffordrung mit 290 Euro, mit der Begründung, daß die Kosten für Freilegung auf dem Preisangebot für seine Kronen ( 1200 Euro ) stand. Das bedeutet die Freilegung gehört nicht zu dem abgemachte Angebot. Ich muß dafür bezahlen.

Ich konnte nicht alle Einzelheiten aufzulisten , sondern nur pauschales Angebot abgeholt.
Es war lächerlich und dumm, daß ich Implantat bei ihm bekam und der andere Zahnarzt sollte die Freigegung von Implantat durchführen. Wenn der andere Zahnarzt die Freilegung machen würde, dann braucht er Type von Implantat für Gingiva-Former,
Position von dem Implantat u.s.w. Warum sollte ich nicht gleich mit dem Oralchirurg einen kompletes Angebot machen, dann spare ich Geld und Zeit.

Meine Frage :
Lonht es sich, diese Sache vor dem Gericht zu bringen ?
wegen 290 Euro ?












Sehr geehrter Fragesteller,
entsprechend Ihrer Sachverhaltsschilderung und den dort gemachten Angaben möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten:
Grundsätzlich müssen Sie bei Vorliegen einer Honorarvereinbarung mit Ihrem Zahnarzt nach der Behandlung, den Betrag zahlen, der vertraglich in der Honorarvereinbarung festgelegt wurde. Hierfür ist es sinnvoll aus Beweisgründen die Honorarvereinbarung schriftlich zu fixieren. Damit könnten Sie dann im Streifall die tatsächlich vereinbarte Honorarhöhe darlegen und ggf. beweisen. Besteht kein schriftlicher Honorarvertrag, besteht ein Beweisproblem hinsichtlich dessen, was die tatsächliche Höhe des Honorars anbelangt. Grundsätzlich wäre in einem Verfahren der Zahnarzt diesbezüglich im Fall des Bestreitens der Honorarhöhe beweispflichtig. Fordert der Zahnarzt, wie in Ihrem Fall, einen zusätzlichen Betrag zu dem ursprünglich vereinbarten Honorar unter dem Hinweis, dass diese Kosten von einem bestimmten Preisangebot (in Ihrem Fall Kronen für ein Honorar von 1200,00 EUR) nicht gedeckt waren, sollten Sie beim Zahnarzt noch mal nachdrücklich um eine genaue Kostenausschlüsselung bitten. Sollte Ihnen die Rechnung inkorrekt erscheinen, können Sie sich auch an Ihre Krankenkasse wenden. Die ist in der Lage, zahnärztliche Kostenrechnungen auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen. Eine solche Überprüfung können Sie ggf. abwarten, bevor Sie weitere Schritte unternehmen. Sollten Sie sich letztlich dazu entschließen, die Rechnung in Höhe der zusätzlichen 290,00 EUR nicht zahlen zu wollen, ist abzuwarten, ob der Zahnarzt Zahlungsklage bei Gericht gegen Sie erhebt. Die gerichtliche Klärung der Sache würde auf diesem Wege erreicht werden.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Ausführungen zu Ihrer Sachverhaltsschilderung weiterhelfen. Hinweisen möchte ich noch darauf, dass dieses Forum nur der ersten rechtlichen Einschätzung des von Ihnen geschilderten Sachverhalts dienen kann. Eine ausführliche Rechtsberatung zu Ihrem Rechtsproblem wird dadurch nicht ersetzt.

Mit freundlichen Grüßen
K. Winkler, LL.M. (UOW, Australien)
Rechtsanwalt

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