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Sozialwohnung GEWOFAG kündigen

| 26.04.2016 20:15 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Guten Tag,
meine Mutter ist ins Betreute Wohnen gekommen. Jetzt möchte ich gerne Ihre Sozialwohnung von der GEWOFAG kündigen. Kündigungsfrist ist 3 Monate. Ich würde aber gerne bis Ende Mai kündigen, da sie ja nicht mehr in der Wohnung ist und das Betreute Wohnen teuer ist. Komme ich bis Ende Mai aus dem Vertrag meiner Mutter raus?
Ihre Miete ist ab 01.04.16 teurer geworden und die GEWOFAG hat auf das Sonderkündigungsrecht hingewiesen, dass sie spätestens am dritten Werktag , von dem an die Miete erhöht werden soll (April), für den Ablauf des nächsten Kalendermonats (Mai) kündigen kann. Meine Mutter ist seit Ende März aber schon im Krankenhaus gewesen und Anfang April hätte sie also schon kündigen müssen. Kann man da was machen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Bei einem Umzug in ein Betreutes Wohnen oder ein Pflegeheim gibt es grds. kein Sonderkündigungsrecht sondern es greift die normale 3-monatige Kündigungsfrist. Auch das Sonderkündigungsrecht wegen der Mieterhöhung dürfte nach Ihren Angaben wohl nicht mehr bestehen. Dass Ihre Mutter seit Ende März im Krankenhaus war, ändert leider nichts an dem Fristbeginn und -ablauf des Sonderkündigungsrechts.

Nach Ihren Angaben gibt es daher wohl nur zwei Möglichkeiten, das Mietverhältnis zu beenden:

a) die ordentliche Kündigung, wobei die Kündigung dann spätestens bis zum 3. Werktag im Mai beim Vermieter eingegangen sein muss.

b) ein Aufhebungsvertrag. Soweit der Vermieter zustimmt, könnte versucht werden, das Mietverhältnis durch einen Aufhebungsvertrag vor dem Ablauf der Kündigungsfrist zu beenden. Es besteht jedoch kein Anspruch darauf, dass der Vermieter sich auf einen Aufhebungsvertrag einlässt.

Rein vorsorglich möchte ich abschließend darauf hinweisen, dass die Miete bis zur wirksamen Beendigung des Mietvertrags gezahlt werden muss, auch wenn die Wohnung de facto nicht mehr genutzt wird.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Silke Jacobi
Rechtsanwältin


Bewertung des Fragestellers 29.04.2016 | 11:59

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