Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
503.824
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Sozialversicherungspflicht mit gelegentlichen Einkommen unter 450,00 Euro

| 04.04.2018 14:55 |
Preis: 51,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Zusammenfassung: Fragen zur Änderung der Arbeitszeit und 450,00 € Minijob und sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis

Ich habe in den letzten Monaten Einkommen von unterschiedlicher Höhe gehabt. Dezember 576 Euro, Januar 372 Euro,
Februar 502 Euro und im März 437 Euro. Ursprünglich war ein Betrag von ca. 600 Euro geplant, durch nicht wahrgenommene
Schichten meinerseits, geriet ich unterhalb der Verdiensthöhe. Mein Arbeitgeber hat mir jetzt mitgeteilt, das er einen Beitrags- gruppenwechsel zum Minijob machen müssten, weil der letzte Monat genauso wie die letzten drei Monate nicht über 450 Euro
sind und die Perspektive für April auch darauf hin deutet. Die Konsequenz für mich wäre der Verlust meiner Krankenversicherung. Was ist richtig bzw. wie sind die Vorschriften.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sofern im Arbeitsvertrag eine höhere Stundenzahl vereinbart ist, kann der Arbeitgeber nicht ohne weiteres eigenmächtig ändern. Er kann dies nur mit einer Änderungskündigung vornehmen. Sie sollten daher der Änderung ausdrücklich widersprechen und Sie müssen Ihre Arbeitskraft für die vereinbarten Stunden anbieten. Maßgeblich für die Abrechnung ist der (geschätzte) Jahresdurchschnitt und der darf dann 5.400,00 € nicht unterschreiten und wenn 600,00 € Verdienst vereinbart wurde, dann können die benannten Abweichungen noch keine Änderung begründen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.





Mit vorzüglicher Hochachtung


Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familien- und Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)




Nachfrage vom Fragesteller 04.04.2018 | 17:53

Sehr geehrte Frau Sperling,
das Problem ist weniger mein Arbeitgeber als die Krankenkasse.
Ich kann aber als Kern Ihrer Antwort wiedergeben, das erst bei
unterschreiten von 5400,00 Euro p.a. bzw. Beschäftigungsdauer in Monaten
x 450 Euro die Krankenkasse das Beschäftigungsverhältnis in Frage stellen
kann.
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.04.2018 | 18:00

Ja, das ist zutreffend und nach den dargelegten Einkommensverhältnissen der vier Monate Dezember bis März beträgt der durchschnittliche Verdienst 471,75 € und liegt über 450,00 €.

Bewertung des Fragestellers 04.04.2018 | 18:07

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 04.04.2018 4,8/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 65131 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Alles Bestens, danke für die schnelle Info! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
TOP Rechtsanwalt, kompetentes Auftreten, juristisch einwandfrei. Sehr zu empfehlen. Vielen Dank. ...
FRAGESTELLER