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Sozialversicherungspflicht Gesellschafter und Geschäftsführer

19.06.2017 16:56 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Maike Domke


Hallo,

meine Partnerin ist seit 2012 Gesellschaftering und Geschäftsführerin einer GmbH. Sie bezieht kein Gehalt aus der Gesellschaft.

Bis Ende 2013 war Sie Sozialversicherungspflichtig in einem anderen Unternehmen angestellt und auch ein Gehalt bezogen. Die Tätigkeit als Geschäftsführerin wurde nebenbei ausgeübt. Das Unternehmen befand sich in der Gründungsphase und es konnte kein Gehalt ausgezahlt werden.

Ab 2013 ist Sie offiziell in Elternzeit gegangen. Auch in dieser Zeit hat Sie keinerlei Bezüge aus der GmbH bekommen.

Nun möchte Sie als Geschäftsführerin wieder in die GmbH einsteigen und auch ein Gehalt beziehen...

Meine Frage ist.... Wie ist es mit der freiwilligen Pflichtversicherung. Wie bemisst sich der Beitrag? Muss Sie vielleicht nachzahlen, obwohl Sie keine Tätigkeit un der GmbH ausgeübt, und somit auch kein Gehalt bezogen hat?

Hintergund meiner Frage ist.. das die Krankenkasse Fragen zum Betriebsergebnis der GmbH hat. Hat dieses eine Wirkung auf den zukünftigen Krankenkassenbeitrag?

Für eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn ein Gehalt gezahlt wird, kommt es darauf an, ob ihre Partnerin sozialversicherungsrechtlich als selbstständig gilt oder nicht.

Das wiederum hängt von den Anteilen an, die sie als Gesellschafterin innehat. Wenn sie 50 Prozent oder mehr der Anteile hält, ist sie selbstständig und muss für ihre Versicherung selbst sorgen, sprich freiwillige gesetzliche Krankenkasse oder private Krankenversicherung.

Die Höhe des Beitrages bei der freiwilligen gesetzlichen Krankenkasse richtet sich nach den Einkünften, wobei alle Einkünfte herangezogen werden. Nachzahlen müsste sie nur, wenn es Zeiten gab, in denen sie gar nicht versichert war. Wenn dies nicht der Fall ist, können sie ab sofort ein Gehalt zahlen und danach Beiträge zahlen.

Wenn dies nicht der Fall ist, kann sie über die gesetzliche Sozialversicherung versichert werden. Hierbei werden wie bei einer normalen Angestellten Beiträge abgeführt.

Mit freundlichen Grüßen
Maike Domke
Rechtsanwältin


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