Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Sozialversicherung/ GKV

01.02.2016 14:45 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Meine Ehefrau hat Einkünfte aus nichtselbständiger und selbständiger Arbeit und war bisher PKV versichert, da die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit oberhalb der BBG lagen.
Aus persönlichen Gründen hat meine Frau die nichtselbständige Arbeitszeit reduziert, so dass sie jetzt wieder GKV-versichert ist. Welches Einkommen wird für die Berechnung des GKV-Beitrages herangezogen? Nur das Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit oder wird die selbständige Arbeit noch dazu addiert?

Bisher war ich mitarbeitender Familienangehöriger (mtl. Gehalt 860 EUR) im Unternehmen meiner Frau. Durch die Reduzierung der Arbeitszeit kümmert sich meine Frau nun mehr um die selbständige Arbeit, d.h. mein Arbeitsverhältnis wird aufgehoben. Bin ich nun im Rahmen der Familienversicherung über meine Ehefrau mitversichert?

Freundliche Grüße

01.02.2016 | 15:26

Antwort

von


(1043)
Hallestr. 101
53125 Bonn
Tel: 0228 629 46 462
Tel: 0179 4822457
E-Mail:

Sehr geehrter Fragensteller,

es ist eine Prüfung des Schwerpunktes der Tätigkeit notwendig. Liegt dieser im nichtselbstständigen Bereich ist dieser der Ausgangspunkt der Versicherungspflicht.

Sollte der Tätigkeitsschwerpunkt im nicht selbstständigen Bereich liegen, ergibt sich im Grundsatz aus nur aus dem Arbeitslohn der zu entrichtende Versicherungsbeitrag. Eine Addition findet nicht statt.

Nach Auflösung des Arbeitsverhältnisses sind Sie grundsätzlich auch wieder familienversichert.

Zu beachten ist bei ihrem Sachverhalt insbesondere: Wird im Zusammenhang mit der selbstständigen Erwerbstätigkeit mindestens ein Arbeitnehmer mehr als geringfügig beschäftigt, ist generell anzunehmen, dass die selbstständige Erwerbstätigkeit hauptberuflich ausgeübt wird.

Die Arbeitszeiten / Entlohnung der selbstständigen Tätigkeit muss unterhalb der als Angestellter liegen. Zumindest nur aus der Warte der Versicherungspflicht betrachtet. UU ist ja auch eine Versicherung in der GKV interessanter. Das ist aber eine wirtschaftliche Frage und keine juristische.

Pauschalregeln für die Feststellung der Versicherungspflicht gibt es nicht. Als Richtwert gilt, dass wer weniger als 18 Stunden pro Woche einer selbständigen Tätigkeit nachgeht, bei einer zusammengenommenen Vollzeitbeschäftigung tendenziell eher pflichtversichert ist, solange sein Arbeitseinkommen oberhalb des selbständig erwirtschafteten Einkommen liegt.

Mit freundlichen Grüßen
D. Saeger
- Rechtsanwalt -


ANTWORT VON

(1043)

Hallestr. 101
53125 Bonn
Tel: 0228 629 46 462
Tel: 0179 4822457
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Miet und Pachtrecht, Familienrecht, Erbrecht, Baurecht, Vertragsrecht, Gesellschaftsrecht, Strafrecht, Verwaltungsrecht, Internationales Recht, Nachbarschaftsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 80341 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr gute Einschätzung und Erklärung des Sachverhalts! Hat mir geholfen die bestehenden Vereinbarungen zu verstehen und zu deuten. Klare Empfehlung! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Wie freundlich würde ich auf Sachlich umändern wollen, denn eine Sachauskunft hat wenig mit freundlichkeiten zu tun. Antwort Top. Sachlich und Verständlich erklärt. Danke für die schnelle Antwort ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Leicht Verständlich. Bestens! ...
FRAGESTELLER