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Sozialstunden nicht abgeleistet, jetzt Ladung zur Anhörung - Was kommt auf mich zu?

22. März 2012 10:21 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


11:13

Ich wurde im Mai 2011 wegen Betruges (Kreditkartenbetrug) in 2 Fällen und 2 Vorstrafen in diesem Bereich zu 5 Montaten auf Bewährung verurteilt. Außerdem sollte ich 50 Sozialstunden ableisten.
Aus beruflichen Gründen konnte ich diese im vorgegebenen Zeitraum nicht ableisten. Ich arbeite vollzeit und habe noch einen Nebenjob. Ich schrieb das Amtsgericht auch vor Ablauf der Frist an. In meinem Schreiben erklärte ich, dass ich aus beruflichen Gründen die Sozialstunden nicht ableisten konnte und bat um eine Verlängerung der Frist um circa 8 Wochen. Da ein Jobwechsel ansteht habe ich vor die Sozialstunden "zwischen" den Arbeitsstellen abzuleisten. Dies erklärte ich auch in dem Schreiben ans Amtsgericht.
Nun erhielt ich eine Ladung zu Anhörung. Zu diesem soll ich einen Beschäftugungsnachweis mitbringen.

Was kommt auf mich zu?
Wie sollte ich mich verhalten?

22. März 2012 | 10:53

Antwort

von


(2571)
Damm 2
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Sehr geehrte Ratsuchende,

nach Ihrer Schilderung wird es in der Anhörungs darum gehen, dass Sie gegen der Bewährungsauflage - 50 Sozialstunden abzuleisten - nicht nachgekommen sind.

Sie haben aber noch vor Ablauf des Zeitraumes für die Ableistung der Sozialstunden dem Gericht zutreffend mitgeteilt, dass Ihnen das Ableisten derzeit wegen der Beschäftigungssituation nicht möglich ist und begründet um Verlängerung des Zeitraumes gebeten.

Darüber wird das Gericht die Anhörung anberaumt haben. Dafür spricht auch, dass Sie den Beschäftigungsnachweis mitzubringen haben.

Die Anhörung ist wesentlich, da es darum geht, dass Sie Bewährungsauflagen nicht erfüllt haben, was im schlmmsten Fall zu einem Widerruf der Bewährung führen kann.

Davon gehe ich nach Ihrer Schilderung aber nicht aus, da Sie begründet den Verlängerungsantrag gestellt haben.

Sie müssen daher den Termin unbedingt wahrnehmen und die Unterlagen mitbringen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
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Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de


Rückfrage vom Fragesteller 22. März 2012 | 11:00

Welche Unterlagen sind dann vorzulegen? Reicht ein Lohnnachweis oder in welcher Form ist ein Beschäftigungsnachweis zu erbringen?
Muss ich auch den Nebenjob nachweisenß Wenn ja in welcher Form?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 22. März 2012 | 11:13

Sehr geehrte Ratsuchende,

es werden sämtliche Nachweise über Ihre Tätigkeiten erforderlich sein. Dazu gehört auch der Nebenjob.

Es wird wesentlich darauf ankommen, welche Arbeitszeiten bestehen. Sie haben Ihren Antrag ja darauf gestützt, dass Ihnen das Ableisten wegen der anderen Beschäftigungen zeitlich nicht möglich ist. Deswegen müssen Sie auch diese Zeiten nachweisen.

Dazu sollten Sie eine Bestätigung Ihrer Arbeitgeber vorlegen, dass Sie zum einen dort beschäftigt sind und seit wann. Weiter muss die Bestätigung auch genaue Angaben über Ihre Arbeitszeiten enthalten.

Allein ein Arbeitsvertrag wird nicht ausreichen, weil sich daraus nicht ergibt, ob Sie auch noch dort beschäftigt sind; bzw. auch zu dem Zeitpunkt waren, in welchem Sie die Sozialstunden hätten ableisten müssen.

Dennoch sollten Sie diesen mit der Bestätigung Ihrer Arbeitgeber auch vorlegen. Sie können auch Lohnnachweise vorlegen, aus den sich die geleisteten Stunden ergeben.

Am besten wird aber eine entsprechende ausdrückliche Bestätigung Ihrer Arbeitgeber sein, wenn es möglich ist, diese beizubringen.

Bringen Sie zu dem Termin die oben genannten Unterlagen alle mit.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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