Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Sozialhilfebetrug???

| 15.04.2014 15:13 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


16:23
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe einer Bekannten über 3 Monate ca. 1.000 Euro pro Monat zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts gegeben. Weiterhin habe ich Darlehen gewährt. Die Bekannte bezieht seit Jahren H4. Nun gibt es leider Probleme in der Rückzahlung der Darlehen, so dass wir uns vor Gericht wieder sehen.
Nun bin ich von Dritten auf das Thema aufmerksam gemacht worden, dass ich mich ggf. bei den monatlichen 1.000 Euro des Sozialbetrugs verdächtig gemacht habe. Dies hatte ich bislang zu keiner Sekunde in Betracht gezogen.
Kennt jemand die aktuelle Rechtslage? Wie soll ich damit umgehen? Hilft ggf. eine Selbstanzeige? Welche Strafen könnte es geben?
Vielleicht ist die Frage auch unsinnig, da mir diese Sachlage bislang völlig unbekannt war. Ich möchte aber nicht im Rahmen des Verfahrens mein blaues Wunder erleben.
Danke für Ihre Unterstützung.
MfG

Einsatz editiert am 15.04.2014 15:21:38
15.04.2014 | 16:06

Antwort

von


(16)
Beim Schlump 58
20144 Hamburg
Tel: 040 - 35709790
Tel: 0163-2688570
Web: http://www.verteidigerin-braun.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung und Ihres Einsatzes wir folgt beantworte:

Nach Ihrer Schilderung erscheint es mir fernliegend, dass Sie sich strafbar gemacht haben könnten.

Ihre Bekannte hätte die Zuwendungen gegenüber der ARGE angeben müssen, nicht Sie. Unter Umständen können Geldgeschenke dazu führen, dass die Bezüge gekürzt werden. Möglicherweise hat sich also Ihre Bekannte strafbar gemacht.

Auch dürfen Sie grundsätzlich einem Hartz IV Empfänger ein Darlehen gewähren. Der Abschluss einer schriflichen Vereinbarung ist hier für beide Seiten sinnvoll.

Für den - aus meiner Sicht unwahrscheinlichen Fall - das gegen Sie ein Strafverfahren eingeleitet wird, sollten Sie auf keinen Fall selbst Angaben zur Sache machen, sondern sich durch einen Rechtsanwalt verteidigen lassen. Dieser würde zunächst Akteneinsicht nehmen und dann die Sache mit Ihnen besprechen.



Beachten Sie bitte, dass dieses Forum nur einer ersten Orientierung dient und eine persönliche Beratung nicht ersetzen kann. Sollten Ihnen noch etwas unklar sein, so nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion. Für eine etwaige Verteidigung stehe ich gern zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen


Alexandra Braun
Rechtsanwältin


Rechtsanwältin Alexandra Braun
Fachanwältin für Strafrecht

Nachfrage vom Fragesteller 15.04.2014 | 16:11

Sehr geehrte Frau Braun,
herzlichen Dank für Ihre fundierte Antwort.
Ich werde mich leider mit meiner Bekannten vor Gericht treffen. Dabei kommt eindeutig heraus, dass sie seit 3 Jahren in großem Umfang Sozialbetrug betreibt (ca. 35.000 Euro in drei Jahren). ist ein Richter verpflichtet dies gegenüber der ARGE zur Anzeige zu bringen oder konzentriert sich ein Richter ausschließlich auf den vorliegenden Fall? Der Sachverhalt wird in NRW verhandelt.
Herzlichen Dank und beste Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.04.2014 | 16:23

Ihre Bekannte muss damit rechnen, dass bei Bekanntwerden der Vorwürfe im Zivilverfahren diese Erkenntnisse durch den Richter auch der Staatsanwaltschaft mitgeteilt werden.
Ob dies tatsächlich passieren wird, vermag ich nicht vorherzusagen, aber es ist durchaus wahrscheinlich.

Bewertung des Fragestellers 15.04.2014 | 16:12

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"herzlichen Dank"
Stellungnahme vom Anwalt:
Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Alexandra Braun »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 15.04.2014
5/5,0

herzlichen Dank


ANTWORT VON

(16)

Beim Schlump 58
20144 Hamburg
Tel: 040 - 35709790
Tel: 0163-2688570
Web: http://www.verteidigerin-braun.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Ordnungswidrigkeiten, Medizinrecht, Verkehrsstrafrecht, Fachanwalt Strafrecht
Jetzt Frage stellen