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Sozialgericht: Angebot der Rentenversicherung annehmen?


24.11.2016 19:14 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin 48 Jahre alt und habe meinen Beruf als Krankenpfleger auf ärztlichen Anraten wegen starker Rückenprobleme und eines Burnout im Jahr 2012 aufgeben müssen.
Vom Arbeitsamt wurde mein Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben an die Deutsche Rentenversicherung Bund weiter geleitet und dort abgelehnt.
Nach meiner Klage vor dem Sozialgericht habe ich dann im Jahr 2014 eine medizinische Reha erhalten. Die Teilhabe am Arbeitsleben wurde nach der medizinischen Reha wieder abgelehnt.
Daraufhin habe ich vor dem Sozialgericht erneut gegen die Deutsche Rentenversicherung Bund geklagt, mit dem Ziel eine Teilhabe am Arbeitsleben zu erhalten ( Umschulung zum Busfahrer ).
Das Sozialgericht hat mich zu einem Orthopäden zur Begutachtung geschickt.
In dem Gutachten wurde bestätigt das ich auf Grund meiner Rückenprobleme nicht mehr als Krankenpfleger arbeiten kann.

Nach dem Gutachten hat die Rentenversicherung Bund die Teilnahme am Arbeitsleben dem Grunde nach genehmigt und ich habe vom Sozialgericht die Nachricht bekommen , dass wenn ich das Angebot annehme der Rechtsstreit beendet ist.

Meine Frage: Ist es ratsam dieses Angebot der Rentenversicherung anzunehmen oder entstehen mir dadurch Nachteile, insbesondere in Hinsicht auf Übergangsgeld da ich ja seid 2012 ohne Arbeitseinkünfte bin.

Einsatz editiert am 24.11.2016 20:54:39
Sehr geehrter Fragesteller,


ich bedanke mich für das Einstellen Ihrer Frage, welche ich aufgrund des geschilderten Sachverhaltes gerne beantworten möchte, wie folgt:

Ob es ratsam ist, das "Angebot" der Rentenversicherung anzunehmen, kann ohne vorherige Akteneinsicht nicht verlässlich beurteilt werden.

Es könnte sich bei dem "Angebot" um ein Anerkenntnis Ihres klageweise geltend gemachten Anspruches handeln. Dazu wäre es natürlich wichtig zu wissen, was genau Sie beantragt haben, und was die DRV anerkannt hat bzw. angeboten hat. Wie gesagt, dies kann ohne Akteneinsicht hier nicht festgestellt werden.

Ebenso ist es wichtig, den genauen Werdegang (was war genau im Zeitraum 2012 - 2014) zu kennen, insbesondere im Hinblick auf die aufgeworfene Frage nach dem Übergangsgeld.

Ich rate Ihnen daher dringend, über eine Rechtsanwalt Akteneinsicht beim Sozialgericht zu beantragen, und vorher keinerlei Stellungnahmen gegenüber dem Gericht abzugeben. Sollten Sie hierfür die Hilfe meiner Kanzlei benötigen, stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Möglicherweise haben Sie einen Anspruch auf Prozesskostenhilfe, den Antrag hierfür sollten Sie ebenfalls über den zu beauftragenden Rechtsanwalt (schnellstmöglich) stellen lassen. Bei einer Bewilligung der Prozesskostenhilfe würden für Sie keinerlei Kosten entstehen.

Ich hoffe, Ihnen einen gangbaren Weg aufgezeigt zu haben. Bei Bedarf nutzen Sie auch gerne die kostenfreie Nachfragefunktion.


Mit freundlichen Grüßen

Yvonne Müller
Rechtsanwältin
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