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Soziale Wohnung als 2.Wohnsitz

17.08.2018 21:08 |
Preis: 48,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo,

Folgender fiktiver Fall:


Person X und Y wollen zusammenziehen. Person X ist unter 25 Jahre alt und wohnt derzeit bei den Eltern. Person X und Y haben zusammen einen WBS Schein beantragt und den auch bekommen.  Diese Personen haben auch eine Wohnung gefunden, die etwa mit WBS Schein gemietet werden darf, jedoch der Schein wurde nicht angenommen  (passt nicht), aber die Wohnung darf trotzdem angemietet werden (höherer Mietpreis). Person X fängt das Einbürgerungsverfahren in dem Bundesland an, wo sich der Wohnsitz der Eltern befindet und beantragt das zusammen mit den Eltern. Der Mietvertrag für die Wohnung war noch nicht unterschrieben, daher meine Frage: darf die Wohnung als 2.Wohnsitz angemeldet werden, damit das Einbürgerungsverfahren ungestört laufen kann? Die Wohnung befindet sich in einem anderen Bundesland (Berlin), Einbürgerungsverfahren läuft in Brandenburg ab.

Vielen Dank in voraus,

17.08.2018 | 22:05

Antwort

von


(685)
Hussenstraße 19
78462 Konstanz
Tel: 07531-9450300
Web: http://www.anwaltskanzlei-dotterweich.de
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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Hier stellt sich die Frage, weshalb der Umzug nicht bei der für die Einbürgerung zuständigen Behörde gemeldet wird, schließlich kann dieses Verfahren auch in das dann zuständige Bundesland örtlich und sachlich abgegeben werden.

Dieses Vorgehen erscheint der Durchführung des Einbürgerungsverfahrens am grundsätzlich möglichen Zweitwohnsitz vorzuziehen. Am besten sollte X mit der Behörde Kontakt aufnehmen, ob sie die Einbürgerung gleichwohl vornimmt und sich insofern für zuständig erklärt.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt



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