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Sozial geförderte Wohnraum


| 28.02.2006 22:29 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Guten Tag,
meine Freundin und ich möchten eine Ehe eingehen.
Das Problem ist halt, das Sie mit Ihrem Sohn in einer Sozialwohnung Wohnt und wenn Sie auszieht Ihr in Ausbildung befindlicher Sohn eine kleinere Wohnuhng Umziehen muss.
Die kleinere Wohnung wird wohl Teurer sein als die jetzige Wohnung nur nach den Quadratmeter halt Angemessen.
Pardox oder?
Was kann man machen damit Ihr Sohn in der alten 2Zimmer/K/D/B Wohnug bleiben kann, die 56m2 ist. Ok einer Alleinstehenden Person stehen in Köln 45m2 zu.
Besteht eine Chance ( Spielraum und Gutwill der Sachbearbeiter)das das Kind nach Heirat und Auszug der Mutter in dieser Wohnung bleiben kann oder nicht.
Ich bedanke mich für eine Antwort.
Robert Grüne



Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihre Freundin sollte zunächst mit dem Vermieter abklären, ob er ihren Sohn als alleinigen Mieter akzeptieren will. Denn sie kann zwar selbst natürlich ausziehen. Der Vermieter muß aber einer Vertragsänderung und Überlassung der Wohnung an den Sohn nicht zustimmen. In diesem Fall bliebe nur die Kündigung des Mietvertrages; der Sohn müßte dann ohnehin ausziehen.

Lediglich in dem Fall, in dem der Vermieter zustimmt, in Zukunft den Sohn als Mieter zu akzeptieren, stellt sich die Frage, ob der Sohn weiterhin Wohngeld bzw. Mietzuschuß im Rahmen des ALG2 verlangen kann. Der ARGE steht hier ein Ermessensspielraum zu, so daß zugunsten des Sohnes angeführt werden kann, daß er dort bislang schon gewohnt hat. Unter Umständen muß er aber mit einer Kürzung der Zahlungen rechnen - dies sollte mit der ARGE bzw dem zuständigen Sachbearbeiter besprochen werden.

Zunächst sollte aber mit dem Vermieter geklärt werden, ob eine Fortführung des Mietvertrages durch den Sohn überhaupt in Betracht kommt.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




--
Rechtsanwalt A. Schwartmann
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Tel: (0221) 355 9205 / Fax: (0221) 355 9206 / Mobil: (0170) 380 5395
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