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Sorgerechtsübertragung im Todesfall bei Unverheirateten und nicht gemeinsamen Kind


21.11.2007 00:05 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Zunächst einmal: Meine Freundin und ich erfreuen uns bester Gesundheit und ich hoffe, dass bleibt auch noch lange so :-)

Dennoch haben wir einige Dinge geregelt um im Falle eines Unfalls etc. für den Partner -auch ohne verheiratet zu sein- ausreichend bevollmächtigt zu sein.

Sie hat ein Kind aus erster Ehe (Scheidung vor 10 Jahren). Kontakt zum Kindesvater gibt es nicht und das Kind hat ihn nie kennengelernt, da er im Ausland lebt und seinerzeit auf alle Ansprüche verzichtet hat, dafür aber auch keinen Unterhalt zahlen muss.

Für den Fall eines Falles, möchten wir gerne versuchen, dass mir das Jugendamt das Sorgerecht überträgt. Da wir uns aber nicht vorstellen können, dass das Jugendamt in einem solchen Fall mit einer einfachen Vollmacht o. ä. zufriedenzustellen ist, möchte ich gerne wissen, ob es die Möglichkeit gibt, soetwas gemeinsam zivilrechtlich zu regeln oder wie man zumindest gut vorbereitet ist (zum Beispiel schriftliches Festhalten der Situation und warum ich das Sorgerecht erhalten sollte), falls sie stirbt oder aus anderen Gründen sich nicht mehr um das Kind kümmern und das Sorgerecht ausüben kann.

Vielen Dank.

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Sehr geehrter Ratsuchender,


Ihre Vorsorge ist vollkommen berechtigt und das Vormundschaftsericht wird sich nicht mit einer einfachen Vollmacht zufrieden geben.

Das Gericht entscheidet immer zum Wohle des Kindes, wobei Sie nun durch eine Vorsorgevollmacht dem Gericht eine Entscheidungshilfe geben können. Hierzu sollten Sie sich individuell beraten lassen, da diese Vollmacht inhaltlich so umfassend abgefasst werden muss, was so nicht möglich ist.

Sie müssen dabei alle Punkte darlegen, aus denen das Gereicht dann die richtige Entscheidung ableiten kann, also insbesondere auch die Bindung des Kindes an Sie und den Nichtkontakt zu den übrigen Verwandten und dem leiblichen Kindesvater dann genaustens darlegen.

Hierzu sollten Sie sich dann weiterer Hilfe bedienen.



Weiter sollten Sie und die Partnerin auch überlegen, ob nicht insgesamt eine vertragliche Regelung des Zusammenlebens gemacht werden sollte. Insbesondere, wenn Sie gemeinsame Vermögenswerte vielleicht auch gerade in Hinblick auf das Kind aufbauen werden, wäre dieses ebenso ratsam, wie die Erstellung eines Testamentes.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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