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Sorgerecht wg. Vermögensschädigung


14.02.2005 15:15 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen u. Herren,
folgende Situation: Lebensgemeinschaft mit meiner Freundin, ich nehme 2 Jahre Erziehungszeit für die 2 Kinder 2 u. 3 Jahre alt, kein gemeinsames Sorgerecht, aber wir leben die ganze Zeit zusammen. In 2002 Kauf einer ETW auf meinen Namen, LG beteiligt sich zu 20% an den Kosten, Beatragung der Eigenheimzulage am Ende 2002.
April 2003 Einzug in die gemeinsame ETW, sie kündigt ihre alte Wohnung, zieht Kündigung zurück u. kündigt zum Jahresende hin wieder, meldet sich aber in der neuen ETW nicht an (Kinder sind seit 2004 mit Zweitwohnung hier gemeldet). LG entschließt sich über uns nachzudenken, Auszug Nov.2003, hat aber schon einen Neuen kennen gelernt. Wir hatten im Umgang ein Wechselmodell (40/60), seit Oktober verweigert sie den Umgang.
Sie behauptet nun eidesstattlich vor dem Finanzamt, wir hätten nie zusammengelebt, auch nicht in der neuen ETW. Dadurch bekomme ich eine Betrugsanzeige (ca. 15.000 Euro „Schaden“) vom Finanzamt. Nun habe ich neben den üblichen Trennungsproblemen auch Umgangs- u. Sorgerechtsprobleme (gerichtsanhängig) u. finanzielle sowieso.
ETW war für eine Familie konzipiert, genauso die Finanzierung, EZL war wesentlicher Bestandteil der Schuldentilgung. Nun versuchte ich Sorgerecht zu bekommen - keine Chance.
Wohngeld bekomme ich nur wenn ich Sorgerecht habe, was sie mir momentan nicht geben will. Ich weise sie darauf hin das sie das mütterliche u. väterliche Erbe der Kinder gefährdet, weil, wenn es zu einem Verkauf kommen müsste, sprängen nur die Kreditkosten wieder raus, ihr u. mein investiertes Geld (ca. 150.000 Euro) wäre weg. Die Kinder kann ich momentan nicht ins Grundbuch nehmen, da die Mutter als Vormund zu Allem fähig ist. Vorrangig geht es um das Sorgerecht, da damit auch zumindestens finanzielle u. rechtliche Probleme geklärt wären.
Vor diesem Hintergrund meine Frage:
1.Ist es möglich ihr wegen Vermögensschädigung der Kinder wenigstens das gemeinsame Sorgerecht (BGB §1666 o.ä.) abzuringen, oder ihr das Sorgerecht zu entziehen?
2.Kann die Mutter das investierte Geld zurückverlangen (es gibt keinen Vertrag, Schuldschein o.ä.) ?
3.Welche Möglichkeiten sehen Sie sonst ?
Vielen Dank

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Sehr geehrter Ratsuchender,

wie Sie selbst festgestellt haben, kann wegen Vermögensschädigung der Kinder eine Sorgerechtsentscheidung herbeigeführt werden. Ob es allerdings zum kompletten Entzug reicht, wage ich zu bezweifeln, da ja letztendlich Ihr Vermögen und nicht das derzeitige Vermögen der Kinder gefährdet wird.

Hier rate ich dringend dazu, ein Gespräch mit dem Jugendamt zu führen. Kommt es dort zu keiner Einigung, werden Sie wohl oder übel versuchen müssen, dass gemeinsame Sorgerecht vor gericht zu erstreiten. Das ist auch nach Ihrer Schilderung durchaus möglich, so dass ich Ihnen nur raten kann, einen Rechtsanwält möglichst bald aufzusuchen, um einer Entfremdung zu den Kindern vorzubeugen.


Sofern eine Zahlung nachgewiesen werden kann, müssen Sie auch befürchten, Rückzahlungsansprüchen ausgesetzt zu sein. Allerdings werden Sie dort auch mit Ersatzansprüchen, die Ihnen wegen der wahrheitswirdigen Angabe der Kindesmutter entstanden sind oder noch werden, aufrechnen können.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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