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Sorgerecht ungeborenes Kind

10.04.2013 13:28 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Ich war schwanger und hatte eine Fehlgeburt. Den vermeintlichen Vater (wir waren nicht verheiratet) hatte ich zu Beginn der Schwangerschaft verlassen und ihn aufgefordert, jeden Kontakt zu unterlassen. Mein ehemaliger Partner hat dennoch in meiner Abwesenheit unangekündigt mein Wohnhaus aufgesucht und mir Gegenstände vor meine Haustür gelegt (er muss sich über Nachbarn Zutritt verschafft haben), mir Briefe mit Unterwäsche geschickt und mir sms geschrieben. Vom Anwalt meines ehemaligen wurde ich weit vor dem rechnerischen Geburtstermin aufgefordert, zum Thema Sorgerecht Stellung zu nehmen, wurde dazu auf meiner Arbeit angerufen und meine Mitarbeiter wurden belästigt. Der Anwalt hat gedroht, meine Kammer , der ich beruflich zugeordnet bin, zu informieren, dass ich den Kontakt mit ihm verweigere. Daraufhin habe ich dem Anwalt ein Fax geschrieben, dass ich ihn auffordere, jeglichen Kontakt zu mir zu unterlassen. Jetzt, nach einigen Wochen , habe ich trotzdem wieder eine E-Mail auf meine berufliche Adresse von diesem Anwalt erhalten, bei dem der Inhalt vergessen wurde mitzusenden, vermutlich aber, sich über den Geburtstermin zu informieren, der nämlich jetzt im April hätte sein sollen. Die Beziehung mit dem Mann und die Fehlgeburt waren sehr traumatisch, dass ich einfach meine Ruhe haben möchte und offen gestanden auch deshalb über die Fehlgeburt nicht berichtet hatte.

1. Bin ich verpflichtet, über die Fehlgeburt zu informieren? Ich war davon ausgegangen, dass erst mal ein Kind da sein und die Vaterschaft festgestellt sein muss und dass das nicht meine Aufgabe ist.
2. Muss ich generell während einer Schwangerschaft zum Thema Sorgerecht Stellung nehmen? Der Mann wohnt 300 km von mir entfernt.
2. Darf der Anwalt weiterhin mir Briefe schreiben und E-Mails an meine Geschäftsadresse oder was kann ich dagegen tun?

Danke für Ihre Hilfe.

Sehr geehrte Ratsuchende,

eine Informationspflicht gibt es nicht.

Aber trotzdem sollten Sie den Kollegen davon informieren.

Der Kollege hat die Interessen seines Mandanten zu wahren.

Dazu darf er Sie auch anschreiben, wenn er dieses für notwendig hält. Das Sie dieses untersagt haben, spielt erst einmal keine Rolle. Der Kollege geht ja noch von der Geburt aus.

Daher sollten Sie von der Fehlgeburt berichten und NAchweise beifügen.

DANACH wird dann ein weiteres Anschreiben durch den Kollegen nicht mehr als notwendig angesehen werden können. Erst danach werden Sie dann also mit Ihrem Unterlassungswunsch Erfolg haben können.

Dann sollten Sie allerdings auch mit Nachdruck die Unterlassung fordern und dieses dann auch notfalls gerichtlich durchsetzen.

Sollten Sie dabei Hilfe wünschen, können Sie sich gerne an unser Büro wenden.

Generell müssen Sie zu gar nichts Stellung nehmen, erst Recht nicht zum Thema Sorgerecht.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php


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