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Sorgerecht schulanmeldung

12.10.2018 20:05 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Pleßl, Dipl.-Jur.


Guten Tag, zunächst möchte ich klarstellen das ich nichts gegen die jetztige Schule einzuwenden habe sondern es mir nur darum geht das meine Exfrau immer und immer wieder gegen das gemeinsame Sorgerecht verstößt.
Nun zum eigentlichen Fall:
Meine Exfrau hat unsere Tochter ohne meine Zustimmung auf die weiterführende Schule angemeldet.
Was kann ich nun tun damit sie mal Konsequenzen trägt? Was kann ich gegen die Schule tun weil die hätten dies ja theoretisch auch nicht akzeptieren dürfen?
Ist es richtig das die Schule in keiner bringpflich ist was Noten und Elternsprechtage angeht ? Ich erhalte nämlich nie Infos und auf Rückfragen teilte man mir mit ich habe mich zu kümmern wenn ich Infos haben möchte.

Danke

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Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre drei Fragen in Ansehung des ausgelobten Mindesteinsatzbetrages kurz wie folgt.

Zitat:
Was kann ich nun tun damit sie mal Konsequenzen trägt?

Da Sie mit der Schulwahl einverstanden sind (so verstehe ich Sie), können Sie sich noch an das Jugendamt wenden, damit von dort aus nochmal über die korrekte Ausübung des gemeinsamen Sorgerechts aufgeklärt wird. Natürlich hätte die Wahl der weiterführenden Schule mit Ihnen abgestimmt werden und die Anmeldung gemeinsam erfolgen müssen. Sie können hierneben oder alternativ auch durch Anwaltsschreiben zu künftig ordnungsgemäßer Elternkommunikation und Abstimmung ermahnen. "Sanktionsmöglichkeiten" sehe ich auf Basis des mitgeteilten Sachverhalts keine.

Zitat:
Was kann ich gegen die Schule tun weil die hätten dies ja theoretisch auch nicht akzeptieren dürfen?

Falls die Schule über das gemeinsame Sorgerecht informiert war, können Sie in diese Richtung einen Vorwurf adressieren. Damit tun Sie Ihrem Kind ganz sicher keinen Gefallen. Ich rate ab. Meine Empfehlung ist, dass Sie das Schulsekretariat auf das gemeinsame Sorgerecht hinweisen, damit dies künftig beachtet wird.

Zitat:
Ist es richtig das die Schule in keiner bringpflich ist was Noten und Elternsprechtage angeht ?

Ja, es ist üblich und ausreichend, wenn die benoteten Einzelleistungen, Zeugnisse und Einladungen den Schulkindern mitgegeben werden. Die Kindesmutter ist aber verpflichtet, Sie über solche Sprechtage und Noten zu informieren, auch ungefragt. Den Hinweis könnte man auch über das Jugendamt oder ein Anwaltsschreiben geben (vgl. erste Frage). Die Schule kann und muss Elternkommunikation nicht ersetzen.

Für Verständnisrückfragen haben Sie selbstverständlich die kostenlose Nachfragefunktion.

Ihrem Kind viel Erfolg auf der neuen Schule und Ihnen einen schönen Abend.

Freundliche Grüße
Stefan Pleßl, RA

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