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Sorgerecht bei unehelichem Kind

| 07.10.2011 10:01 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Jutta Petry-Berger


Sehr geehrte Damen und Herrn,

folgender Sachverhalt: Ich bin Vater einer unehelichen Tochter. Meine Freundin hat mich vor ca. 4 Wochen verlassen. Habe heute mit dem Jugendamt telefoniert, welches mir mitgeteilt hat, dass Gespräche über das Sorgerecht und die Personensorge nur mit der Mutter geführt werden dürfen. Ich werde ich den Prozess folglich nicht einbezogen. Beraten werden dürfen nur die Personen, bei denen das Kind lebt bzw. die das Sorgerecht haben. Wie ist diese Aussafe zu bewerten?

Vielen Dank im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre online-Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme:

Bei unverheirateten Eltern ist die Mutter gemäß § 1626a Abs. 2 BGB grundsätzlich alleinsorgeberechtigt. Der Vater kann gem. § 1626 a Abs. 1 BGB durch Sorgeerklärungen oder Heirat die gemeinsame Sorge erlangen. Nachdem die Abgabe einer übereinstimmenden Sorgeerklärungen nicht vorliegen wird, ist die Kindesmutter alleinsorgeberechtigt.

Weiterhin haben Mütter und Väter gemäß § 17 Abs. 1 SGB VIII im Rahmen der Jugendhilfe einen Anspruch auf Beratung in Fragen der Partnerschaft, wenn sie für ein Kind oder einen Jugendlichen zu sorgen haben oder tatsächlich sorgen. Der individuelle Beratungsanspruch gegenüber dem Jugendamt setzt somit voraus, dass entweder das Sorgerecht besteht oder das Kind bei dem Vater oder der Mutter lebt. Die Aussage des Judendamtes ist daher zutreffen.

Ich bedaure, Ihnen keine günstigere Antwort geben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
J. Petry-Berger
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 07.10.2011 | 11:31

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