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Sorgerecht abgegeben, was kann ich tun oder um das rückgängig zu machen?

| 24.08.2008 10:06 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


11:54

Meine getrennt lebende Ehefrau hat das alleinige Sorgerecht beantragt mit der Begründung, dass ich öfter im Ausland wäre.
Ich bin letzte Woche ohne Anwalt zum Gericht gegangen, der Richter fragte nur, ob das Kind in den Kindergarten ginge und ob wir Eltern noch einen "guten Kontakt" hätten. Beides wurde bejaht. Dann fragte er mich, ob ich mit der Übertragung des Sorgerechtes einverstanden sei und ich sagte ja. In max. 10 Minuten war das Sorgerecht übertragen ohne weitere Fragen an die Mutter, z. B. aus welchen Gründen sie eigentlich das alleinige Recht wolle.
Ich habe jetzt Zweifel, ob ich das Richtige tat.
Ich denke, dass das Sorgerecht vor der Scheidung nur in wenigen Ausnahmefällen nur einem Sorgeberechtigten zugesprochen wird. Weiterhin habe ich die Befürchtung, dass es nur um die Vermögenssorge ging und meine Frau evtl. auf Konten des Kindes Geld vor Zugewinnausgleich "verschwinden" lassen will.
Ich kann doch Einspruch vor Rechtskraft des Urteils einlegen.
Wenn ja, welche Begründung wäre möglich. Evtl. der Richter hat nicht eine ausreichende Begründung für die Übertragung angefordert, nicht die Erziehungssituation ausreichend geklärt. Er hat zum Beispiel nur wissen wollen, dass das Kind "bei der Mutter ist", nicht: wo die Mutter lebt, dass diese vor einem halben Jahr mit Kind zu einem anderen Mann zog und das Kind halt mitmusste und dieses sich jetzt mit seinen drei Kindern von zwei verschiedenen Frauen "arrangieren" muss.

24.08.2008 | 11:18

Antwort

von


(2404)
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Tel: 0441 26 7 26
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Sehr geehrter Ratsuchender,

die Entscheidung des Gerichtes wird voraussichtlich nur auf Ihre Zustimmung gestützt werden. Dieses ergibt sich aus § 1671 BGB nachzulesen über unsere Homepage.

Da Sie dem Antrag zugestimmt haben, hat sich das Gericht auch nicht mit den weiteren Umständen auseinandergesetzt.

Gegen die Entscheidung können Sie Rechtsmittel einlegen. Dazu sollten Sie aber anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen. Insbesondere müssen Sie zum einen Ihr Einverständnisss widerrufen und dieses auch gut begründen. In der Regel ist das Einverständnis zunächst einmal bindend. Weiter muss in der Begründung auch ausgeführt werden, warum Sie nunmehr der Überzeugung sind, dass nur das gemeinsame Sorgerecht objektiv dem Kindeswohl entspricht.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle


Rückfrage vom Fragesteller 24.08.2008 | 11:49

Ist die Einschätzung richtig, dass bei Getrenntleben das Sorgerecht nur in wenigen Ausnahmefällen dem einen Elternteil zugesprochen wird.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 24.08.2008 | 11:54

Sehr geehrter Ratsuchender,

diese Einschätzung ist richtig. Von der gesetzlichen Regelbestimmung, wonach das Sorgerecht gemeinsam besteht, kann nur dann abgewichen werden, wenn das Kindeswohl dieses verlangt.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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