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Sorgerecht Verwahrung Sparguthaben


01.08.2017 15:56 |
Preis: 30,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

es geht um das Sparguthaben meines Sohnes. Ich lebe vom KV getrennt. Der KV verwahrt seit Geburt die Zuwendungen unseres Sohnes auf seinen Sparkonten. Gegen meinen Willen.

Ich wollte seit jeher ein eigenes Konto auf den Namen unseres Sohnes. Etliche Versuche das Thema in die Tat umzusetzen sind von Seiten des KV gescheitert. Er lässt es dann einfach im Sande verlaufen oder versucht mir zu erklären, warum ein Konto bei Bank xyz z. B. nicht funktionieren würde.

Ich habe seit Geburt noch nicht mal einen Kontoauszug gesehen nichts.

Nun meine Frage: Welche rechtliche Handhabe hätte ich, um wenigstens einen Einblick in Kontoauszüge über die Entwicklung seit 2008 zu bekommen?

Was mich auch sehr stört ist, dass das Geld ja vermutlich weg wäre, wenn dem KV was passiert und er zB zum Pflegefall wird, oder?

Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich ein Konto ohne seine Unterschrift eröffnen zu lassen? Ich habe mal gelesen, dass man sie Unterschrift durch das Familiengericht vorerst auch ersetzen lassen kann?!

Unser Sohn ist gerade 9 geworden und möchte natürlich auch für sich selbst ein eigenes Taschengeldkonto haben.

Mein Ex würde sicherlich ein Konto unterschreiben, aber nur, wenn er das Geld weiter behalten darf... Und das möchte ich nicht. Ich möchte das Geld komplett auf einem Konto auf den Namen unseres Sohnes haben, so wie es sein soll. Dann darf der KV auch eine Mitbestimmung über das Konto haben.

Besten Dank im Voraus für die kompetente Beratung!

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Sehr geehrte Ratsuchende,


Ihre Verärgerung und auch Ihre Befürchtung ist verständlich:


Ist kein Extra-Konto angelegt und die Zuwendungen auf das Konto des Kindesvaters geflossen, würde es als sein Vermögen angesehen werden und wäre dann im Zweifel auch "weg", wenn es zum Vermögensverfalls des Kindesvaters kommt.


Ist eine Einigung zwischen den Kindeseltern nicht möglich und/oder gewährt der Kindesvater Ihnen auch keine Auskunft, können Sie beim Familiengericht dann die Einigung durch entsprechende Antragsstellung erzwingen; insoweit sollten Sie nachweislich schriftlich des Kindesvater unter Fristsetzung von 14 Tagen auffordern, Auskunft über den Stand zu erteilen und die Zustimmung zur Kontoerrichtung zu erklären.


Nach erfolglosem Fristablauf könnten Sie dann den Antrag beim Familiengericht stellen, so dass das Familiengereicht dann die Zustimmung des Kindesvaters ersetzen und ihn auch zur Auskunft verpflichten kann..



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


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