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Sorgerecht Streit


| 16.11.2005 20:38 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Sehr geehrte Damen u. Herren,
Mein Sohn hat seid diesen Jahr das gemeinschaftliche Sorgerecht bekommen, und seine Tochter wohnt seid dem bei Ihm (es wurde gerichtlich so vereinbart). Die Mutter kümmert sich kaum um die kleine. Und wenn Sie die kleine mal hat übers Wochenende, dann kann Sie einfach das Trinken nicht lassen. Wenn mein Sohn die kleine wider abholen will gibt es jedes mal Streit, weil Sie wider was getrunken hatte. Jetzt hat mein Sohn zu Ihr gesagt, das Sie die kleine nicht mehr bekommt, so lange Sie weiter trinkt. Er hat Ihr aber nicht verboten Sie zu sehen. Also Sie kann jeder Zeit bei Ihn vorbei kommen, was Sie aber nicht macht. Erst war Sie beim Jugendamt und hat sich dort über meinen Sohn beschwert, aber leider ohne Erfolg. Und jetzt hat Sie sich ein Rechtsanwalt genommen. Ich möchte Sie hiermit Fragen was kann mein Sohn dagegen machen. Er kann sich kein Rechtsanwalt leisten.
Mit freundlichen Gruß
Blitzlady

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich gehe aufgrund Ihrer Schilderung davon aus, dass die Mutter einen Rechtsanwalt beauftragt hat, da Sie ein bestimmtes Umgangsrecht gegenüber ihrem Sohn im Hinblick auf die gemeinsame Tochter durchsetzen möchte.

Hier könnte der Anwalt der Mutter z.B. einen Antrag auf Regelung des Umgangsrechtes beim Familiengericht (Amtsgericht) einreichen, denn auch ohne Sorgerecht, hat die Mutter Anspruch auf regelmäßigen Umgang, soweit dieser das Kindeswohl nicht gefährdet. Wie der Umgang stattfindet, entscheidet das Gericht.

Das Familiengericht kann auf Antrag eine vorläufige Umgangsregelung durch einstweilige Anordnung treffen - z.B. wenn wegen der endgültigen Regelung noch ein Sachverständigengutachten erforderlich ist. Diese vorläufige Umgangsregelung kann z.B. den Inhalt haben, dass der Vater oder die Mutter das Kind vorerst bis zu einer abschließenden Entscheidung unter Begleitung durch eine neutrale, pädagogisch geeignete Person sehen darf. Oder es kann statt der gewünschten Besuche mit Übernachtung geregelt werden, dass die Kinder den anderen Elternteil zunächst nur einige Stunden ohne Übernachtung in seiner Wohnung besuchen.

Ihr Sohn hat, falls er finanziell nicht so gut ausgestattet ist, auch die Möglichkeit, in einem solchen Verfahren Prozesskostenhilfe zu beantragen.

Ich möchte Ihrem Sohn im außergerichtlichen Bereich anraten, den Umgang der Tochter mit der Mutter so zu gestalten, dass das Kindeswohl nicht gefährdet wird. Sollte die Mutter tatsächlich ein Problem mit Alkohol haben, kann diese dem Kind sicherlich einen psychischen Schaden zufügen, so dass die Entscheidung des Sohnes, die Tochter nicht mehr zur Mutter zu geben, wahrscheinlich richtig ist.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
-Rechtsanwalt-

www.net-rechtsanwalt.de
www.net-scheidung.de
www.online-einspruch.de

Nachfrage vom Fragesteller 16.11.2005 | 21:10

vielen dank für die schnelle Antwort. Mein Sohn hat sich schon wegen der Prozesskostenhilfe erkundigt, aber leider hat er mit Kindergeld ein paar Euro zu viel.
Sie haben ja beide das Sorgerecht, aber die Mutter meldet sich ja nur wie Sie lustig ist.
Mein Sohn verbietet es Ihr ja nicht die kleine zu sehen. Er verbietet Ihr ja nur das Sie die kleine nicht mehr über nacht bekommt.
Die Mutter macht immer nur Probleme. Das Kind wurde früher wo Sie das alleinige Sorgerecht noch hatte hin und her geschoben. Mein Sohn ist zufrieden das er jetzt das gemeinschaftliche Sorgerecht bekommen hatte.
Jedes mal wenn Sie mit sich nicht klar kommt und es nicht nach Ihrer Nase geht rennt Sie gleich zum Anwalt. Und was ich auch noch von Ihnen mal wissen möchte, jedes mal wenn Sie zum Anwalt rennt dann muss mein Sohn Ihr Anwalt bezahlen (warum eigentlich).
Sie geht nicht Arbeiten (zu faul).

Mit freundlichen Gruß
Blitzlady

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.11.2005 | 21:13

Grundsätzlich zahlt der den Anwalt, welcher eine solchen beauftragt hat. Es kann allenfalls sein, dass die gegenerische Partei die RA-Kosten tragen muss, soweit diese in einem Verfahren unterliegt.

Bewertung des Fragestellers |


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