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Sorgerecht, Umgang mit Person X untersagen?

| 31.03.2012 17:09 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


15:40

Hallo,

meine Frau und ich haben uns dazu entschlossen uns scheiden zu lassen. Es gibt dabei bisher keinerlei Streitigkeiten und Probleme. Wir haben unsere gemeinsame Wohnung gekündigt, unsere neuen Wohnungen sind im selben Haus. Grund dafür ist, das wir beide regelmäßigen Umgang/kontakt mit unserer gemeinsamen 3 jährigen Tochter haben wollen. Wir denken das es so am besten für das Kind ist, wenn Sie jeden Tag Mutter und Vater sehen kann.

Ich habe allerdings ein Problem, meine Ehefrau hatsehr häufig Umgang mit einer guten Freundin von Ihr. Diese Freundin hat 2 Kinder. Da diese Freundin sehr merkwürdige Erziehungsmethoden gegenüber Ihren Kindern wahrnimmt, und auch der Umgang untereinander mir nicht zusagt, wollte ich dieser Stelle mal nachfragen, unter Welchen Umständen oder was für Gründe vorliegen müssen, damit ich meiner Noch-Frau mitteilen kann, das unser gemeinsames Kind mit dieser beagten Freundin keinen Umgang mehr hat. Notfalls über das Familiengericht.

Kurz, Ich wünsche nicht, das meine Tochter sich bei dieser Freundin aufhält. Meine Noch-Frau kann tun und lassen was Sie möchte, aber meine Tochter möchte ich aus Ihrem Einflussbereich fernhalten.

Was wären dafür triftige Gründe?

31.03.2012 | 17:40

Antwort

von


(157)
Meßberg 1
20095 Hamburg
Tel: 040/4689 76 75
Web: http://www.rechtsanwalt-bartels.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Derjenige Elternteil, bei dem sich das Kind besitmmungsgemäß aufhält, entscheidet grundsätzichlich auch darüber, mit welchen anderen Personen das Kind Umgang haben darf oder nicht.

Wenn die Kindesmutter Ihrem Wunsch nach Unterbindung des Umgangs Ihrer Tochter mit einer bestimmten Person nicht freiwillig nachkommt, dann müssten Sie beim zuständigen Familiengericht den Erlass einer entsprechenden Unterlassungsverfügung gegen die Kindesmutter beantragen. Das Gericht würde eine solche Verfügung nur dann erlassen, wenn der fortgesetzte Umgang mit der betreffenden Person geeignet ist, dass körperliche, geistige oder seelische Wohl Ihrer Tochter zu gefährden, vgl. § 1666 Abs. 1 BGB . Hierzu müssten Sie im Rahmen Ihres Antrages konkrete Angaben machen. Eine solche Gefährdung würde beispielsweise vorliegen, wenn die betreffende Person das Kind mit Drogen oder Alkohol in Kontakt bringt oder psychische Konflikte bei dem Kind auslöst. Das Sie die Erziehungsmethoden der betreffenden Person nicht gut heißen, würde allein nicht ausreichen, um eine Gefahr für Ihre Tochter zu begründen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan Bartels, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Stephan Bartels

Rückfrage vom Fragesteller 15.05.2012 | 15:34

Im betreffenden Fall habe ich noch eine Nachfrage.

Meine Frau und ich leben im Trennungsjahr, welches am 01.07.2011 begann. Unsere gemeinsame Tochter lebt bei der Kindesmutter, wir haben beide das Sorgerecht.

Der Freundeskreis der Kindesmutter unternimmt relativ viele Freizeitveranstalltungen, welche alle Fotografisch festgehalten werden. Diese Fotos werden auf einer Internetseite veröffentlicht. Nun wurde der Zugang der Internetseite durch Benutzernamen und Passwort geschützt. Bisher konnte ich die Fotos ansehen und ggf. entfernen lassen. Im Moment kann ich als Kindesvater nicht prüfen, welche Fotos von meiner Tochter ins Internet gestellt werden.

Ebenso kann ich nicht prüfen, wer Zugriff auf diese Daten hat. Habe ich als Kindesvater die Möglichkeit, den Urheber bzw. Administrator der Internetseite zu verpflichten, Fotos meiner Tochter nicht zu veröffentlichen? Und wie würde die rechtliche Lage aussehen, wenn ich als Kindesvater gegen eine Veröffentlichung bin, die Kindesmutter aber dafür ist?

Da man nicht nachvollziehen kann, wo die Fotos sonst noch überall abgespeichert werden, und im späteren Lebensverlauf meiner Tochter so evt. Schäden entstehen könnten, würde ich gern wollen, das überhaupt keine Fotos meiner Tochter dort veröffentlicht werden, solange ich diese nicht prüfen kann.

Welche rechtlichen Grundlagen würden da, falls überhaupt vorhanden, auf meiner Seite stehen?

Vielen Dank im Voraus.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 15.05.2012 | 15:40

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre "Nachfrage" betrifft einen neuen Sachverhalt. Kostenlose Nachragen sind ausschließlich solche Fragen, die den Inhalt der von mir gegebenen Antwort betreffen.

Bitte stellen Sie Ihre Frage als neue Frage im Portal ein.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Bartels
Rechtsanwalt, Hamburg

Bewertung des Fragestellers 31.03.2012 | 19:00

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