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Sorgerecht, Mutter verweigert Kommunikation

| 13.02.2011 17:10 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Ich möchte das gemeinsame Sorgerecht für meinen bei seiner leiblichen Mutter lebenden Sohn beantragen. Ich war mit der Mutter nicht verheiratet. Die Mutter stellt sich natürlich quer und will meinem Anliegen nicht zustimmen. Stattdessen werde ich dauernd mit irgendwelchen Behauptungen an den Pranger gestellt wie z.B. hätte überhaupt kein Interesse an dem Kind usw. und viel schlimmer. Ich habe Ihr eine schriftliche Anfrage gestellt bezüglich des Sorgerechts und eine Frust zur beantwortung von 6 Wochen gestellt, leider ohne Antwort. Wie soll ich weiter verfahren?

Meine Anwältin sagt, dass eine klage auf das Sorgerecht nur Sinn macht, wenn es eine funktionierende kommunikation zwischen der Mutter und mir gibt. Nur die mutter will es ja nicht. Was soll ich tun?

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Grundsätzlich bestehen bei einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft folgende Möglichkeiten:

Beide Elternteile erklären gem. § 1626 a Abs. 1 Nr. 1 BGB, die elterliche Sorge künftig gemeinsam ausüben zu wollen.

Gibt es keine Sorgeerklärung gem. § 1626 a Abs. 1 Nr. 1 BGB (wie in Ihrem Fall), müßten Sie bei Gericht einen entsprechenden Antrag stellen. Allerdings werden Sie kaum Aussicht auf Erfolg haben, da Sie gegen den Willen der Mutter das gemeinsame Sorgerecht nicht erreichen können. Die Mutter hat diesbezüglich ein Vetorecht.

Ihre Rechtsanwältin hat also Recht, wenn Sie von der Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens abrät.


2.

Das gemeinsame Sorgerecht hat zur Folge, daß sich die Eltern in wesentlichen Belangen des Kindes (z. B. Wahl des Schultyps) einigen können. Im Vordergrund steht dabei das Wohl des Kindes. Wenn die Eltern, aus welchen Gründen auch immer, nicht miteinander kommunizieren können, ist die Ausübung des gemeinsamen Sorgerechts kaum möglich. Und in einem solchen Fall strebt ein Elternteil oftmals, wenn das gemeinsame Sorgerecht besteht, die Übertragung des alleinigen Sorgerechts auf ihn an.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt



Bewertung des Fragestellers 14.02.2011 | 19:29

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