Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Sorge- und /oderAufenthaltsbestimmungsrecht

| 07.02.2014 23:32 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

folgender Fall ist bei uns:

Trennung bereits in der Schwangerschaft, ich lebte bereits ab dem 8. Monat allein. Der Vater wollte das Kind nicht. Vom 2 bis 3 Lebensjahr wohnte ich mit dem Vater zusammen. Diese Versuch ist hässlich gescheitert.

Das Kind ist heute 7 Jahre alt. Der Vater hat die Vaterschaftsanerkennung gemacht.

Verheiratet waren wir nie. Der Vater sieht das Kind ca. 3x die Woche a 2-4 Stunden.

Ich habe eine einstweiligen Verfügung gegen den Vater, da er vor 3 Jahren handgreiflich wurde, mich beleidigt und bedroht hat, ich hatte ihn angezeigt wegen Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung.. damals wurde mit dem Jugendamt vereinbart, dass der Vater das Kind 1x die Woche von der Schule abholt und das Kind bei ihm übernachtet, sodass ich keinen Kontakt zu ihm haben musste. Jedes 2.te WE sollte das Kind vom Vater von der Schule abgeholt werden und am Montag in die Schule gebracht werden. Das hat damals auch funktioniert, jedenfalls ein paar Monate. Danach war er wieder ein paar Wochen weg und das Ganze hat sich verlaufen. Irgendwann wollte mein Kind nicht mehr bei seinem Vater übernachten, ich weiss nicht was passiert ist. Ich weiss nur, dass er sehr laut werden kann und sehr streng.

Der Vater startete über die Jahre etliche Versuche wieder in eine Beziehung mit mit zu sein, diese sind stets gescheitert. Er hatte eine Weile eine Therapie beim Psychologen begonnen, doch leider abgebrochen.

Zum Kind wurde er jedoch noch nicht aggressiv, lediglich mental.

Nun hat er erfahren, dass ich vorhabe auszuwandern und möchte jetzt das gemeinsame Sorgerecht beantragen, da er von dem neuen Gesetz im 2013 erfahren hat. Sein Zweck ist lediglich, dass er das Aufenthaltsbestimmungsrecht ausüben darf. Verantwortung möchte er sicher nicht übernehmen, zumal das Kind nicht mal mehr bei ihm übernachten will.

Meine Frage: Kann ich das irgendwie verhindern?

Ich weiss, dass er es sicher nicht genehmigen wird, wenn ich ins Ausland will. Er möchte so schon alles kontrollieren was ich tue. Als ich einen Freund hatte, hat er ihn verprügelt!

Er war bis auf 1x eine Woche noch nie mit seinem Kind im Urlaub. Das Kind möchte das auch gar nicht.

Sprich> darf er mir wirklich meine Pläne vermiesen?

Ich bin gerade dabei mich im Ausland zu bewerben. Ich bin deutsche Staatsbürgerin, er auch aber mein Ursprung ist aus einem anderen Land in Europa.

Wenn ich vermeiden möchte, dass er das Sorgerecht bekommt, könnte ich sagen, dass ich in mein Heimatland zurück gehe oder müsste er das dann genehmigen, wenn er erst das Sorgerecht hat?


Er ist auch vorbestraft.. soweit ich weiss wegen Vandalismus.


Wie sieht mein Recht aus, wenn ich eine Arbeitsstelle im Ausland jetzt bekommen würde zum Beispiel? Muss ich ihn dann um Genehmigung fragen??? Oder muss ich jetzt die Zeit nutzen BEVOR er das beantragt. Ist es sonst möglicherweise zu spät für mich?



Vielen Dank im Voraus für Ihren Rat.

08.02.2014 | 00:02

Antwort

von


(460)
Hauptstraße 3
64665 Alsbach-Hähnlein
Tel: 06257-506060
Web: http://www.kanzlei-diefenbach.de
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Fragestellerin,
Auf Grund Ihrer Schilderung ist davon auszugehen, dass er bei einem Antrag auf das Sorgerecht keinen Erfolg haben würde. Auch nach der neuen Gesetzeslage findet ja immer noch eine Einzelfallprüfung statt. Auf Grund Ihrer Schilderungen gehe ich davon aus, dass ihm die nötige Verantwortungsbereitschaft fehlt und auch keine faktische Möglichkeit besteht, dass Sie beide das Sorgerecht gemeinsam ausüben könnten, da bereits eine Kommunikation schwierig erscheint. Unabhängig davon könnte er auch probieren, dass er nur das Aufenthaltsbestimmungsrecht bekommt. Aber auch hier sehe ich auf Grund dessen, dass er schon lange nicht mit dem Kind zusammen gelebt hat und auch die Besuche nicht geklappt haben, keine Erfolgsaussichten. Auch Ihre sämtlichen sonstigen Schilderungen sprechen dagegen. Sie können daher bezüglich des Kindes bestimmen. Sie könne einfach seinen eventuellen Antrag abwarten und sich dann mit einem Anwalt dagegen wehren, falls ihm überhaupt ein Anwalt zu einem entsprechenden Antrag rät. An Ihren Planungen brauchen Sie nichts zu ändern.


Bewertung des Fragestellers 12.08.2014 | 12:55

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

vielen dank.

"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Brigitte Draudt »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 12.08.2014
5/5,0

vielen dank.


ANTWORT VON

(460)

Hauptstraße 3
64665 Alsbach-Hähnlein
Tel: 06257-506060
Web: http://www.kanzlei-diefenbach.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Strafrecht, Verwaltungsrecht, Arbeitsrecht, Baurecht, Immobilienrecht, Schadensersatzrecht, Miet und Pachtrecht, Verkehrsrecht