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Sorge und Umgangsrecht


28.07.2007 00:20 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Wir sind getrennt und haben zwei Kiner 11/18 jahre alt.
Das Scheidungsverfahren läuft schon drei Jahre.
Meine zukünftige Exfrau hat mir den anfänglich einvernehmlich vereinbarten Umgang alle 14 Tage, bereits vor fast zwei Jahren untersagt.
Ich sehe meine Kinder daher nur max. zweimal im Jahr, nicht mal an Weihnachten und den Geburtstagen sonderen eher durch Zufall auf der Strasse. Ich habe keine Klage eingereicht und habe dies auch künftig nicht vor, weil es ohnehin nichts bringt und nur auf dem Papier steht. Die Mutter hat immer eine Allmachtsstellung und ich werde sicher nicht mit der Polizei vorfahren um die Kinder abzuholen. Unterhalt zahle ich regelmässig nach Gr.6
Meine Frau lebt mit den beiden Kindern seit dem Tag der Trennung mit ihrem Chef zusammen, da störe ich nur das neue tolle Familienglück.

Meine Fragen nun:
1. Kann ich auf mein Umgangsrecht offiziell verzichten ?
2. Kann ich auf mein Sorgerecht offiziell verzichten ?
3. Kann ich meine Kinder einseitig zur Adoption freigeben ?

Unterhalt würde ich natürlich weiter zahlen bis die Kinder erwachsen und selbstständig sind oder bis der Chef und Lebensgefährte meiner hoffentlich baldigen Exfrau die Kinder annimmt.

Ich möchte dass sie mich richtig verstehen, ich brauche hier keine Belehrung über die Zwischenmenschlichen Folgen die dieser Schritt hätte, ich habe in dieser Scheidung schon so manches erlebt und habe es einfach nur satt und es aufgegeben um die Kinder weiter zu kämpfen weil es in Deutschland ein ungleicher Kampf ist, den der Vater zu 99% immer verlieren wird. Ich möchte mich nach all den Jahren des Scheidungskrieges auch wieder einer neuen Familie zuwenden.

Es geht mir einfach um die rechtliche Situation.

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Sehr geehrter Fragesteller,

1. Sie müssen auf Ihr Umgangrecht nicht offiziell verzichten, es reicht völlig aus, wenn Sie es einfach nicht ausüben.

2. Sie können der Mutter die alleinige elterliche Sorge übertragen. Dies kann im rahmen des Ehescheidungsverfahrens erfolgen. die Mutter stellt einen antrag auf Übertragung der elterlichen Sorge und Sie stimmen zu, dann muss der Richter dies nur noch genehmigen, d.h. er muss feststellen, dass dies dem Wohl der kinder am besten entspricht.

3. Sie können der Mutter anbieten bzw. deren neuen Lebenspartner, dass er die Kinder adoptieren kann. Hiermit müssen alle einverstanden sein. Es wird dann ein offizielles Adoptionsverfahren geben müssen. Es müssen hier bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, wie z.B. die Dauer des Zusammenlebens mit dem neuen Lebensgefärten.

Wenn die kinder dann rechtswirksam adoptiert sind, dann erlöschen alle Verpflichtungen von Ihnen, d.h. auch keine Unterhaltszahlungen mehr.
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