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Sonstiger Warenkredit Betrug.


27.09.2007 19:27 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Maurice Moranc



Hallo ich habe eine frage und zwar meine Freundin hat heute Post von der Polizei bekommen wo drin steht das sie zur Vernehmung als Zeugin bei dem Ermittlungsverfahren wegen Warenkreditbetrug.
Der Betrug soll an unserer Adresse am 29.01.2007 statt gefunden haben.

Jetzt meine eigentlich wichtige Frage muss meine Freundin zur der Vorladung hin??

Wenn nein wie wird das dann laufen?

Ich habe damals ziemlich viel misst gebaut.Wurde für alles verurtleilt.
Und ich habe angst das es da vielleicht um mich geht bei dem Ermittlungsverfahren deshalb möchte meine Freundin da erst garnicht hin.

Über eine schnelle Antwort würde ich mich freuen.

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Sehr geehrter Fragensteller,

die Beantwortung Ihrer Frage erfolgt auf Grundlage der von Ihnen bereitgestellten Informationen. Meine Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Orientierung, da das Weglassen oder Hinzufügen von Details zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich. Die Beantwortung Ihrer Frage im Rahmen dieser Plattform kann daher nicht die Beratung durch einen Rechtsanwalt vor Ort ersetzen.

Zur Sache:
Soweit es sich bei der Ladung um eine polzeiliche Zeugenvernehmung handelt, ist Ihre Freundin nicht verpflichtet, den Termin wahr zu nehmen.

Sollte Sie diesen Termin tatsächlich nicht wahrnehmen, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen, dass Sie von der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht geladen wird. Hier ist Sie verpflichtet zu erscheinen (§ 51 StPO). Ansonsten drohen Ordnungsgeld oder Beugehaft.

Ihre Freundin wird kein Zeugnisverweigerungsrecht nach § 52 StPO haben. Nach dieser Vorschrift steht nur Ehegatten, Verlobten oder gleichgeschlechtlichen Lebenspartnern sowie Angehörigen ein Zeugnisverweigerungsrecht zu. Als Freundin genießt man dieses "Privileg" nicht.
Sie ist daher zur wahrheitsmäßigen und vollständigen Aussage verpflichtet. Es sei denn, Sie würde sich selbst mit Ihrer Aussage belasten.

Für eine abschließende Beurteilung des Sachverhalts empfehle ich, die Rechtslage mit einem Rechtsanwalt Ihres Vertrauens konkreter zu erörtern. Bitte beachten Sie, dass hierbei weitere Kosten entstehen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort eine erste Orientierung gegeben zu haben.

Für eine Nachfrage stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Maurice Moranc
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 27.09.2007 | 20:24

Aber es wird doch keine Polizei hier nachhause kommen oder??
Um meine Freundin jetzt auf dieser vorlandung zu vernehmen oder??Was mich wundert ist halt das in dem Brief von der Polizei steht der Betrug hier stad gefunden haben soll am 29.01.2007.Wenn das was mit mir zu tun hätte dann würde dann hätte ich doch auch einen Brief bekommen müssen als Beschuldigter oder änliches??

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.09.2007 | 20:36

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Polizei zu Ihnen kommt, nur um Ihre Freundin zu vernehmen ist relativ gering.

Offensichtlich führt die Polizei aber Ermittlungen in der Sache durch. Sollten Sie hier Beschuldigter sein, sind Sie hierüber nicht zwangsläufig sofort zu informieren. Es ist auch vorstellbar, dass Sie beide zunächst nur verdächtig sind (das ist eine Vorstufe zum Beschuldigten). Sollte die Polizei aber konkrete Anhaltspunkte haben, das einer von Ihnen die Tat begangen haben könnte, müssen Sie mit einer Hausdurchsuchung rechnen. In diesem Fall käme die Polizei naturgemäß zu Ihnen nach Hause.

Ich hoffe, Ihnen etwas mehr Klarheit gegeben zu haben.


Mit freundlichen Grüßen

Maurice Moranc
Rechtsanwalt

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