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Sonderurlaub nach § 616 BGB

11.03.2013 14:50 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Zusammenfassung: Arbeitsrecht
Anspruch auf Sonderurlaub nach § 616 BGB bei Todesfall

Ich bin in einem Arbeitsplatz mit Schichtdienst tätig. Wegen eines Todesfalles in der Familie hat mich mein Arbeitgeber aus dem Dienstplan genommen und für 1 Woche von der Arbeit freigestellt. Das war kein Urlaub sondern ich hatte frei. Nun bin ich wieder im Dienst und habe meinen Arbeitgeber gebeten mir Sonderurlaub nach § 616 BGB zu gewähren bzw. gut zuschreiben.
Der hat das aber abgelehnt mit dem Hinweis das ich ja frei hatte und ich deshalb alles erledigen konnte und ich somit in Nachhinein keinen Anspruch auf Sonderurlaub habe.
Wer hat nun recht ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Reiner Sonderurlaub nach § 616 BGB steht Ihnen im Todesfall eines nahen Angehörigen zwei Tage zu.

Dies ist von der Rechtsprechung anerkannt.

Ihr Arbeitgeber kann Ihnen von den fünf freien Tagen also zwei Tage gutschreiben als Sonderurlaub.

Das gilt insbesondere, wenn er Sie unbezahlt freigestellt hat.

Dann hatten Sie zwei Tage Sonderurlaub und drei Tage unbezahlte Freistellung.

Hat er Sie aber bezahlt freigestellt, kann anders verrechnet werden.

Dann hatten Sie zwei Tage Sonderurlaub und drei Tage normaen Urlaub.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrike J. Schwerin, Rechtsanwältin

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