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Sonderumlage Eigentumswohnung

05.04.2012 18:24 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Ich habe mit meinem Freund eine Eigentumswohnung.
Nun soll dieses Jahr wieder einiges am Haus gemacht werden und dies teilweise auf uns Eingentümer umgelegt werden.
Nun ist es so das wir kein Geld für Umlagen haben, und nicht wissen wo wir das geld hernehmen sollen, sollten diese umlagen tatsächlich beschlossen werden.
kredit bekommen wir wegen neg. schufa keinen.
Vor 2-3 jahren mussten wir schon mal 1000€ bezahlen.
Wird dan sofort der gerichtsvollzieher kommmen oder gibt es andere wege?

Hoffe um hilfe :-(

Danke

-- Einsatz geändert am 05.04.2012 18:30:12

-- Einsatz geändert am 05.04.2012 18:31:20

-- Einsatz geändert am 05.04.2012 18:34:12

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:

Wenn die Sonderumlage durch einen rechtmäßigen Beschluss der Eigentümerversammlung beschlossen wird, sind Sie grundsätzlich anteilig zur Zahlung verpflichtet. Der Gerichtvollzieher kann gar nicht sofort kommen, weil es durch den Beschluss allein noch keinen Titel gibt. Der Verwalter könnte für die Eigentümergemeinschaft aber die fehlende Umlage bei Ihnen geltend machen und notfalls einklagen. Wenn dann ein rechtskräftiges Urteil vorliegt, müssten Sie mit der Zwangsvollstreckung rechnen.

Sie sollten Ihre Lage im Vorfeld schildern. Eventuell ist die Gemeinschaft bereit Rücksicht zu nehmen und nimmt Sie aus der Sonderumlage ganz oder teilweise heraus. Sie können auch mit der Verwaltung Ratenzahlungen der Umlage vereinbaren, falls Sie doch herangezogen werden.

Können Sie nicht zahlen, geht dies aber letztlich zu Lasten der anderen Eigentümer.

Sie sollten sich frühzeitig, noch vor Beschlussfassung an die Verwaltung wenden.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Oliver Wöhler, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 05.04.2012 | 19:13

Muss die verwaltung einer ratenzahlung zustimmen oder kann sofort die vollstreckung betrieben werden mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.04.2012 | 20:48

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne komme ich auf die Nachfrage zurück.

Die Verwaltung muss einer Ratenzahlung nicht zustimmen, sie kann hier ein Ermessen ausüben. In der Regel wird die Verwaltung aber vernünftige Raten akzeptieren, zumal wenn Sie ansonsten mit den Hausgeldzahlungen auf dem Laufenenden sind.

Eine direkte Vollstreckung wäre auch bei Ablehnung von Raten nicht möglich. Es müsste erst ein gerichtlicher Titel per Mahnbescheid oder Klage erwirkt werden. Um dies zu vermeiden, weil es auch weitere Kosten verursacht, sollte man versuchen eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familien- und Arbeitsrecht

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