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Sondernutzungsrecht / Versicherung


08.05.2008 13:38 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin P. Freisler



Sehr geehtrte damen und Herren,

zu unserer Eigentumswohnung (EG) gehört ein Garten für den wir eine Sondernutzungsrecht eingetragen haben.
Letztes Jahr ist bei einem Sturm ein Baum niedergelegt worden.
Den Schaden hat die Versicherung begutachtet u. beglichen.
Es wurde ein Schadenssumme von 1.100 Eur festgelegt der auch von der versicherung überwiesen wurde (auf das Hausgeldkonto).
Wir haben allerdings den Baum selbst zersägt und nur entsorgen lassen.
Der Verwalter ist nun der Meinung, dass der übgrig gebliebene Betrag dem Hausgeldkonto zugeschrieben werden muß.
Wir vertreten aber die Meinung, dass der übrig gebliebene Betrag uns zusteht, da wir ja die alleinigen Nutzer des Gartens sind und ja auch alle Kosten zur Instandhaltung der Gartenfläche / Bepflanzug zu tragen haben.

Was ist nun richtg?
Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund Ihrer Schilderungen beantworte ich Ihre Frage in einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt:

Es wird nicht ganz ersichtlich, wie sich der „übrig gebliebene Betrag“ zusammensetzt. Die durch den Sturmschaden entstandenen Schäden sind, wie Sie gutachterlich bescheinigt wurden, durch die Schadenssumme zu ersetzen. Darunter fallen also die durchgeführten Aufräumarbeiten sowie den Wiederaufbau, dagegen nicht, etwaige zukünftige Umgestaltungen oder zukünftige Pflege. Soweit diese Aufwendungen ersetzt wurden, teile ich die Auffassung der Hausverwaltung, den „übrig gebliebenen Betrag“ der Wohnungseigentümergemeinschaft zukommen zu lassen, da diese (was ich unterstelle) die Versicherungssumme insgesamt zahlt und sich der Garten im Gemeinschaftseigentum an sich befindet, auch wenn Ihnen daran ein Sonderrecht zur alleinigen Nutzung bestellt wurde.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen eine erste rechtliche Orientierung geben zu haben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine abschließende rechtliche Bewertung Ihres Problems die Kenntnis des vollständigen Sachverhaltes erfordert. Im Rahmen dieses Forums können sich die Ausführungen aber ausschließlich auf Ihre Schilderungen stützen, und somit nur eine erste anwaltliche Einschätzung darstellen.

Ich empfehle Ihnen daher, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu beauftragen, sofern Sie eine abschließende Beurteilung erhalten möchten. Bitten beachten Sie, dass dabei weitere Kosten anfallen.

Gerne stehe auch ich Ihnen bei der weiteren Durchsetzung Ihrer Interessen zur Verfügung. Sollten Sie dies wünschen, können Sie sich jederzeit - gerne auch per eMail - mit mir in Verbindung setzen.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen


Martin P. Freisler
- Rechtsanwalt -





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