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Sonderkündigungsrecht Zusatzversicherung

07.03.2019 14:34 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Zusammenfassung:

Eine Zahnzusatzversicherung greift nur bei gesetzlich Versicherten. Bei Wechsel von der gesetzlichen in eine private Krankenversicherung kann binnen 2 Monaten nach Vertragsschluss ein Sonderkündigungsrecht erklärt werden, § 205 Abs. 3,4 VVG. Dies muss schriftlich erfolgen.

Guten Tag,

ich bin aktuell gesetzlich krankenversichert, habe diese nun gekündigt und bin ab dem 01.04.2019 privat krankenversichert.

Ich habe eine Zahnzusatz Versicherung die laut Vertragsbedingungen ausschließlich für gesetzliche krankenversicherte Kunden ist. Diese kann ich normalerweise erst zum 01.01.2020 kündigen.

Besteht aufgrund des Wechsels in die Pkv eine außerordentliches oder Sonderkündigungsrecht?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die von Ihnen gestellt Frage regelt § 205 VVG . Grundfall dort ist die Erhöhung der Tarifprämie. Erhöht Ihr Versicherer die Beiträge für Ihre Zahnversicherung, haben Sie ein außerordentliches Kündigungsrecht. Die Kündigungsfrist beträgt zwei Monate ab Erhalt der Mitteilung über die Beitragserhöhung. Ihre Kündigung greift ab dem Zeitpunkt, ab welchem Ihr Tarif erhöht wird. Dem gleichgestellt ist die von Ihnen aufgeworfene Frage. Sie können bei Wechsel in eine private Krankenversicherung binnen 2 Monaten nach Wagniswegfall / Vertragsschluss ein Sonderkündigungsrecht entsprechend wirksam erklären, § 205 Abs. 3,4 VVG (es wird dort nach ganz herrschender Meinung hineingelesen). Die Erklärung muss schriftlich abgegeben werden und am besten als Einschreiben verschickt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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