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Sonderbedarf-Zahnersatz


| 26.01.2005 21:16 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin seit 04.2003 geschieden,meine beiden Kinder Sohn 19 Jahre und Tochter 18 Jahre leben bei der KM.Auf Grund massiver Probleme mit seiner Mutter zog mein Sohn im 04.2003 zu mir (An und Abmeldung),leider verlor er in dieser Zeit einen Schneidezahn,Lt.seinen Angaben beim Basketballspiel.Bei der Erstversorgung in einer Uniklinik konnte der Zahn nicht wieder eingesetzt werden,die darauf folgenden Tage war mein Sohn beim Kieferorthopäden und beim Zahnarzt welcher uns eine Implantat- Behandlung empfahl(ca.1500€),ich setzte mich sofoert mit meiner Ex-Frau in Verbindung und schlug ihr die Kostenteilung vor, welche sie strikt ablehnte. Ich fragte bei der gesetzl. KK nach anderweitiger Zahnversorgung, die von der KK getragen werden, die ich nach Rücksprache mit meinen Sohn in Btracht gezogen hätte.Im 05.2003 zog mein Sohn zurück zur KM,wo er auch KV ist.Nun stellte sich heraus, dass es kein Unfall war, sondern ein Körperverletzung. Jetzt bekomme ich von ihren Anwalt eine Rechnung zur Begleichung der angefallenen Privatbehandlung in Höhe von 1948,42€ zuzüglich 141,94€ Anwaltskosten- binnen 2 Wochen zu zahlen, weil der Sohn z.Zt. des Zahnverlustes in meiner Obhutspflicht war.
In der Kopie des Kostenvoranschlages musste ich sehen, dass der damalige Lebensgefährte(jetztiger Ehemann)diesen für meinen zu dieser Zeit noch minderjährigen Sohn unterzeichnet hat.Muss ich diese Rechnung begleichen, obwohl niemand mit mir Rücksprache gehalten hat und mich über die Behandlung informierte?
Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich im Voraus.

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Guten Abend,

vielen Dank für ihre Anfrage.

Zunächst müssen Sie in diesem Fall drei Anspruchsverhältnisse unterscheiden.

Ihr Sohn hat aufgrund der Körperverletzung einen Schadenersatzanspruch gegen den Schädiger. Dieser umfasst auch die notwendigen Behandlungskosten bzgl. des Zahnersatzes.

Daneben hat der Zahnarzt einen Vergütungsanspruch gegen den Auftraggeber der Implantation. Die Kosten für das Implantat wurden wohl bereits durch die KM an den Zahnarzt gezahlt.

Fraglich ist, ob nun die KM bzw. Ihr Sohn einen Schadenersatzanspruch Ihnen gegenüber besitzen, da Sie ein Verschulden an dem Verlust des Zahnes bei Ihrem Sohn trifft.

Ich kann für ein solches Verschulden keinen Anhaltspunkt erkennen. Ihre Obhutspflicht jedenfalls findet dort ihre Grenzen, wo Ihrem Kind Schaden von Dritten vorsätzlich zugefügt wird. Hier trifft das Verschulden ausschließlich den Verletzer.

Richtiger Ansprechpartner für die KM wäre daher der Schädiger, welcher die Körperverletzung an Ihrem Sohn begangen hat.

Dieser, hat dann auch die RA-Kosten zu tragen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de

Nachfrage vom Fragesteller 26.01.2005 | 21:54

Zunächst vielen Dank für die schnelle Beantwortung.
In wie fern trifft mich ein Verschulden am Verlust des Zahnes, da mir mein Sohn versicherte, es wäre beim Basketballspiel passiert und ich erst viel später erfuhr, dass es sich um eine Körperverletzung handelt und die Zahnbehandlung schon längst abgeschlossen war.
Ich habe daraufhin in Erfahrung gebracht, wer der Verursacher war und es meiner Ex Frau unverzüglich mitgeteilt (Name und Anschrift). Diese Tatsache wird ihrerseits vollkommen ignoriert.
Vielen Dank. MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.01.2005 | 22:45

Es trifft Sie hier kein Verschulden.
Ausschließlich der Schädiger hat sich schadenersatzpflichtig gemacht. Eine Verletzung Ihrer Aufsichtspflicht, der Sohn ist immerhin bereits 17 Jahre alt gewesen, besteht nicht.

Bewertung des Fragestellers |


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