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Soll ich zahlen oder klagen ?


| 05.07.2006 19:17 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Liebes Anwaltteam,

Im Jahr 2005 wurde ich von der Staatsanwaltschaft wegen Computerbetrug angeklagt. Es handelte sich um einen Mann der sich bei einer Internetsexfirma angemeldet hat und Leistundne bezogen hat im Wert von 18 Euro. Diese allerdings nicht bezahlt hat. Nachforschungen nach diesem Mann ergaben folgendes: Der zugang zur Sexfirma ließ sich nur bis zur Firma arcor zurückführen, nicht zu einem konkreten nutzer. daraufhin wurde die emailadresse mit der sich der Mann angemeldet hatte kontrolliert. Dort schaute jemand mit Arcorzugang mehrere Wochen später nach Emails.
An dieser Stelle komme ich ins Spiel, die Ip des Emailabholers war angeblich meine.
Ich selber habe einen T-onlinezugang für das Internet. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren daraufhin ein.

Nun meldet sich der Anwalt der Internetsexfirma und möchte von mir sein Geld sowie das Geld für die Internetsexfirma. Insgesammt 95 Euro.
Was raten sie mir, soll ich den Betrag zahlen (auch wenn ich nicht der Schuldige bin) oder soll ich einen Anwalt beauftragen um mich mit der zahlung nicht schuldig zu bekennen ?
Ich habe keine Rechtschutzversicherung und nur wenig Geld, kann daher keinen langen rechtsstreit finanzieren.

Ich hoffe es sind alle zur Beantwortung nötigen Informationen vorhanden.

Herzlichen Dank für ihre Hilfe,

Franziska Wrana

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wer die Firma gegen Sie einen Anspruch in Höhe von 95 € der geltend macht, muß sie nachweisen, dass Sie den Nutzungsvertrag mit der Firma geschlossen hat. Sie können davon ausgehen, dass, wenn die Staatsanwaltschaft keinerlei Anzeichen dafür gefunden hat, daß sie der Nutzer/den Nutzern gewesen sind, dies der Firma auch nicht möglich sein wird.

Da Sie selbst auch bestreiten, einen solchen Vertrag geschlossen zu haben, sollten Sie diese auch gegenüber der Firma äußern. Es bleibt abzuwarten, ob wirklich ein Zivilrechtverfahren gegen sie eingeleitet wird.

Ich bezweifle das.

Letztlich möchte ich darauf hinweisen, dass bei einem Streitwert von 95 € das Kostenrisiko bei maximal 260 € liegen wird. Die Kosten können nur dann erhöht werden, wenn Zeugen und Gutachter eingeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Wille
Rechtsanwalt
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"Vielen Dank für die Antwort, die letztendliche Höhe der Kosten läßt mich den Mut fassen die Zahlung der Firma gegenüber zu verweigern.
Mit freundlichen Grüßen "
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