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Solarkollektor-Scheibe geplatzt bei Neubau nach 1,5 Jahren

07.06.2016 09:06 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Wochenende hat uns unser Nachbar darauf aufmerksam gemacht, das von unseren beiden Solarmodulen eines kaputt ist. Da er unsere Solarmodule von seiner Eingangstür täglich im Blick hat ist ihm das schnell aufgefallen.
Wir haben sofort Bilder gemacht und unserer Hausbaufirma den Schaden gemeldet.
An der Fassade ist genau unterhalb auch Flüssigkeit ausgelaufen ob Wasser oder Glyzerin lässt sich nicht genau sagen aber schnelles Handeln ist gefragt.
Unser Haus haben wir Ende 2014 bezogen.

Die Antwort kam dann auch am Montag allerdings mit dem Hinweis, dass Glasbruch auf dem Abnahmeprotokoll ausgeschlossen ist aber der Fall an den Hersteller weitergeleitet wurde und wir uns an die Versicherung wenden sollen.

Kann dies so einfach vom der Hausbaufirma abgewälzt werden und da wir einen Spannungsplatz vermuten warum sollte die Gebäudeversicherung diesen Schaden übernehmen?

Was würden Sie raten? Wir befürchten nachher auf dem Schaden sitzen zu bleiben.

In der letzten Zeit gab es keine Hagelniederschläge was als Ursache ausgeschlossen werden kann.

07.06.2016 | 09:52

Antwort

von


(1176)
Hallestr. 101
53125 Bonn
Tel: 0228 629 46 462
Tel: 0179 4822457
E-Mail:

Sehr geehrte Fragenstellerin,

Sie befinden sich zum einen innerhalb der Gewährleistungsfrist nach den §§ 633 ff BGB , die auch nach dem Urteil des BGH – Urteil vom 09.10.2013 – VIII ZR 318/12 ) wenigstens 2 Jahre ab Abnahme betragen wird. Da es hier aber wahrscheinlich als Teil eines Gesamt-Neubaus errichtet wurde, gehe ich eher von 5 Jahren Gewährleistung ab Abnahme aus.

Das einzige Problem, das auch hier einschlägig ist, ist der Beweis des Grundes des Sachmangels. Im Ernstfall wird dies letztlich ein vom Richter zu bestellender Sachverständiger entscheiden.

Sicherlich sollte man aber auch nicht der eigenen Versicherung den Schaden melden sowie den Fakt mitzuteilen, dass man den Gegner in der Verantwortung sieht. Dies ist Teil der vertraglichen Nebenpflicht.

Am besten setzen Sie per Einwurfeinschreiben dem Vertragspartner eine letztmalige Frist zur Reparatur der genau zu bezeichnenden Mängel z.B. bis zum 22.6.2016. Nach fruchtlosem Fristablauf würde ich dann einen Kollegen vor Ort mit der Sache befassen. Im schuldhaften Verzug muss dann auch der Gegner für die Kosten der Beauftragung des Kollegen aufkommen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- Rechtsanwalt -


ANTWORT VON

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