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Sohn ist Hauseigentümer, Mutter will nicht ausziehen

| 07.02.2016 18:58 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


23:59
Hallo zusammen, kurz erklärt. Ich bin auch wirklich verzweifelt mittlerweile.

Ich, der Sohn meiner Mutter, habe das Haus der Großeltern 2013 gekauft in dem alle ich, Oma, Opa, Mutter seit ich klein bin wohnen. Meine Mutter hat zwei schuldenfreie Wohnungen, in die sie aber nicht gehen will und im Haus bleiben will. Mein Opa ist 2012 verstorben.

Ich habe meiner Mutter laut meiner Anwältin 2013, das Leihverhältnis schriftlich gekündigt. Das Schreiben hat meine Mutter zerrissen. ich habe meine Mutter mehrmals gebeten (meine Oma war dabei) zu gehen. Aber sie tut es nicht.

Sie hat ihr Leben nicht im Griff, geht seit Jahren nicht arbeiten, zahlt keine Nebenkosten für ihre Wohnungen und gibt auch kein Geld seit Jahren an mich oder meine Oma (Oma hat beschränktes Wohnrecht beim Hauskauf erhalten). Meine Mutter ist sehr verschwenderisch mit Strom und Wasser und treibt alles in die Höhe.

Ich hatte schon 3x die Polizei hier, aber beim dritten Mal (Dezember 2015) wurde ich nur ausgelacht, weil ich nicht verstehe, dass die nichts machen können, weil meine Mutter sich im Haus 2015 irgendwann als wohnhaft gemeldet hat, ohne meine Kenntnis.

Gesundheitsamt war auf meine Bitte hier, meine Mutter hat diese nur mit Psych KG (was auch immer das heißen soll) beschimpft, bis die irgendwann gesagt haben, es macht keinen Sinn und sind gegangen. Mein Hausarzt wird wahrscheinlich auch nicht weiter kommen. Meine Mutter will auch kein Gespräch mit mir bei einem Psychologen suchen.

Seit mein Opa gestorben ist sie einfach ein anderer Mensch. Beschimpft mich als Erbschleicher und ich würde irgendwelche Sachen mit Ausländern und Asylanten machen seit meinem Afrika Urlaub Anfang 2016, weil ich sie jetzt vermehrt bitte zu gehen, damit ich mein Leben in Ruhe leben kann.

Ich wollte morgen zum Amtsgericht gehen und Räumungsklage einreichen. Ist dies der richtige Weg oder gibt es einen schnelleren besseren Weg? Muss ich den offiziellen Weg einer Räumungsklage in meinem Fall gehen? Ich erhalte ja kein Geld, es gibt keinen Mietvertrag oder Ähnliches, und habe das Leihverhältnis 2013 bereits gekündigt.

Bitte um Rückmeldung. Danke im Voraus.
07.02.2016 | 19:41

Antwort

von


(2040)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
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Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihre Mutter weder ein Wohnrecht oder Nießbrauchsrecht besitzt und sie auch nicht mehr Grundbuch eingetragen ist, hat sie kein Recht mehr zum Besitz, da Sie auch die Leihe ordnungsgemäß kündigten. Um eine Räumungsklage kommen Sie nur leider nicht drum herum. Für eine Räumung ist ein Titel notwendig, der nur über ein Gerichtsverfahren erlangt werden kann.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 07.02.2016 | 19:47

Also ist das von ihr angegebene wohnhafte im Haus ungültig, solange ich nicht zustimme? Die Polizei konnte sie nicht mehr rausschmeißen. Kann ich das Verfahren allein bei Gericht beantragen oder braucht man dafür einen Anwalt? Ist das Verfahren, dann das gleiche wie bei einem normalen Mieter? Sprich dieses ewig lange Verfahren, was man so im Internet liest oder wird es in meinem Fall schneller gehen? Es wird ja ein Streitwert ermittelt, da es hier aber keine Miete oder Ähnliches gibt, wird dieser dann auf 0 Euro gesetzt? Danach richten sich ja auch die Kosten, die ich dafür aufbringen muss. Bitte um Rückmeldung. Danke im Voraus.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.02.2016 | 23:59

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie können die Räumungsklage auch selbst einreichen, da hier kein Anwaltszwang herrscht. Das Verfahren ist allerdings unter Umständen kürzer, da mit keine rechten Argumente einfallen, die Ihre Mutter vorbringen könnte. Mit mindestens 3 Monaten müssen Sie aber rechnen.
Der Streitwert wird sich allerdings nach einer fiktiven Miete richten, und danach entsprechend die Kosten.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 08.02.2016 | 14:26

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