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Sohn geht nun in die Schule- Welche Rechte auf Auskunft habe ich?

| 22.08.2011 02:15 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Ich stelle hier eine Frage für meinen Freund :

Mein Sohn 6 Jahre wurde diesen August eingeschult und besucht nun die 1. Schulklasse. Die Kindesmutter und ich streiten uns seit Jahren vor Gericht, es ist nun seit einem dreivierteljahr Pause. Ich beabsichtige nun, meinen Sohn über das Jugendamt regelmäßig zu sehen, bzw dieses in die Wege zu leiten.
Als Vater des Kindes steht mir das Auskuntsrecht im BGB zu. Bitte erläutern Sie mir hier bitte ausführlich, welche Rechte mir als Vater zustehen, was mein Sohn und die Schule betrifft.
1. Darf ich von der Kindesmutter Informationen über meinen Sohn in Zusammenhang mit der Schule verlangen ? Wenn ja welche wenn Nein warum nicht?
2. Habe ich ein Recht darauf, die Zeugnisse von meinem Sohn einzusehen immer halbjährlich?
Wie kann ich diese Rechte einfordern?

Sehr geehrter Ratsuchender,

gemäß § 1686 BGB haben Sie als Vater bei Vorliegen eines berechtigten Interesses einen Auskunftsanspruch gegenüber der Kindesmutter.

Dieses Interesse liegt dann vor, wenn Sie sich auf andere Weise nicht über die Entwicklung des Kindes informieren können und die begehrte Auskunft nicht dem Wohl des Sohnes entgegensteht. Nach Ihrer Schilderung ist nicht davon auszugehen, dass das Kindeswohl durch eine Auskunft beeinträchtigt wird.

Zur Auskunft gehören Angaben zur Entwicklung des Kindes. Dazu können die Schulzeugnisse und auch Berichte über die Entwicklung des Kindes verlangt werden. Der Umfang, bezogen auf die schulische Entwicklung ist einzelfallabhängig. Bei auftretenden Schwierigkeiten wird der Bericht umfangreicher ausfallen müssen.

Die Auskunftserteilung und Vorlage der Zeugnisse kann unter Berufung auf die oben genannte Vorschrift vor dem Familiengericht gerichtlich durchgesetzt werden.

MIt freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

Nachfrage vom Fragesteller 22.08.2011 | 08:52

Hallo,

danke für die rasche Antwort. Der von Ihnen geschilderte Paragraph ist mir wohlstenst bekannt. Wie sieht es in der Regel in der deutschen Rechtsprechung aus? Bekommt ein Vater dort dieses Recht zugesprochen oder eher nicht? Muss ich mich zuerst an das Jugendamt wenden um eine einvernehmliche Lösung finden zu können? Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.08.2011 | 09:05

Sehr geehrter Ratsuchender,

solange das Kindeswohl nicht beeinträchtigt ist, was in der überwiegenden Zahl der Fälle, nur wegen der Entwicklungsauskunft und Zeugnissübermittlung nicht der Fall ist, wird dem Vater das Recht auch zugesprochen.

Das Jugendamt muss nicht notwendig zuerst angesprochen werden. Sinnvoll ist es aber zunächst eine einvernehmliche Lösung zu erzielen. Das Jugendamt wird dabei unterstützend tätig.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
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Bewertung des Fragestellers 22.08.2011 | 20:30

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