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Sohn 13 Alleinerbe

09.08.2015 13:57 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Die Verwaltung des Vermögens für den minderjährigen Erben

Mein Sohn hat als Alleinerbe neben der Firma des Vaters auch Geld geerbt. Ich bin gesetzliche Vertreterin da mein Sohn 13 Jahre alt ist. Wegen der schweren Erkrankung des Vaters habe ich mein Gewerbe aufgegeben um meinem Sohn mehr Zeit schenken zu können, da er sehr litt und ich Vater und Sohn so ermöglichen konnte sich an den Wochenenden zu sehen( lebte 600km entfernt) wir waren nicht verheiratet. Mittlerweile arbeite ich Teilzeit um meinen Sohn nach den Tod zu unterstützen. Nun meine Frage, ich bekomme nun ja keinen Unterhalt mehr und kann somit den Lebensstandard meines Sohnes nicht mehr halten, darf ich mir 200,00 Euro monatlich als Hilfe von dem Erbe ausbezahlen ( Vater zahlte 549) und was muss ich machen damit das Vermögen von meinem Sohn ordendlich verwaltet (rechtlich) wird? Familiengercht? Jugendamt oder ähnliches? Treuhandkonto?

Einsatz editiert am 09.08.2015 17:49:13

12.08.2015 | 10:23

Antwort

von


(745)
Wrangelstrasse 16
24105 Kiel
Tel: 0431-895990
Web: http://www.kanzlei-steidel.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie sind als sorgeberechtigte Mutter auch zur Vermögenssorge für Ihr Kind befugt.
Übersteigt das ererbte Vermögen den Betrag von 15.000,- EUR sind Sie gemäß § 1640 BGB verpflichtet, dem Familiengericht ein Vermögensverzeichnis vorzulegen. Wenden Sie sich zu diesem Zwecke daher an das für Ihren Wohnort zurständige Familiengericht.

Das Vermögen des Kindes müssen Sie bis zur Volljährigkeit ordnungsgemäß verwalten. Konkrete Vorgaben nennt das Gesetz nicht, Sie sollten das Vermögen möglichst sicher anlegen.

Das Vermögen selbst darf für Unterhaltszwecke grundsätzlich nicht angetastet werden. Dagegen können die Einkünfte aus dem Vermögen ( Zinsen, Gewinne aus dem Unternehmen etc. )durchaus für Unterhaltszwecke verwendet werden, § 1649 I BGB .

Die näheren Einzelheiten könnten hier naturgemäß ohne Kenntnis der konkreten Umstände nicht dargestellt werden. Bei Bedarf stehe ich Ihnen für eine weitere Vertretung gern zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Sascha Steidel
Fachanwalt für Familienrecht

ANTWORT VON

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