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Sogenannter 'Mietkauf'

| 13.10.2018 13:31 |
Preis: 57,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Mitte 2010 verkaufte ich mein Haus auf der Grundlage eines sogenannten "Mietkaufs". Über einen notariell beglaubigten Kaufvertrag ging der Besitz des Hauses bereits zu diesem Zeitpunkt an den Käufer über, jedoch bezahlte er nicht die gesamte Kaufsumme, sondern 8 Jahre lang eine monatliche Rate - in dem Vertrag auch so bezeichnet - von 350,00€ auf mein Konto ein, mit der Vorgabe, die Restsumme des Kaufbetrages 2018 plus 3 % Zinsen bis Ende September zu zahlen. Beide Summen sind bereits auf meinem Konto eingegangen.
Ich hatte mich zwar schon 2010 erkundigt, wie diese 350,00 € steuerlich zu behandeln sind, hatte mein Finanzamt auch darüber informiert, würde aber gerne noch einmal bestätigt bekommen, dass es sich hierbei eben nicht um zu versteuernde Mieteinnahmen handelt, da der Käufer ja schon seit 2010 im Grundbuch eingetragener Besitzer ist und er den Kaufpreis - von mir als Kredit eingeräumt - in monatlichen Raten plus Zahlung der Restsumme zu zahlen hatte. Der Käufer setzt mich jetzt unter Druck und behauptet, ich müsse diese monatlichen Beträge als Einkommen versteuern. Selbstverständlich ist mir bekannt, dass ich den zum Schluss bezahlten Zinsbetrag versteuern muss!

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Das war kein Mietkauf, sondern ein normaler Kaufvertrag mit Ratenzahlung. Entscheidend ist der Eigentumsübergang zu Beginn (Grundbucheintragung bewirkt Eigentumsübergang) und die fehlende Option zum Kauf. Daher müssen Sie die Zahlungen auch nicht als Mieteinnahmen versteuern, jedoch kann Spekulationssteuer anfallen, wenn der Verkauf innerhalb von zehn Jahren nach dem Ankauf erfolgte und das Haus in der Zeit an Wert gewann.

Davon unabhängig: Wie will der Käufer Sie wegen der Steuer unter Druck setzen? Das Finanzamt kennt den Vorgang doch schon.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 13.10.2018 | 17:57

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