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Sky Abo


03.03.2013 18:06 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Hallo,

nachdem im Dezember 2012 mein Premiere Receiver mit technischem Defekt ausfiel informierte ich "Sky" (Nachfolger von Premiere) darüber und bat um ein geeignetes C1 module für den von mir neu gekauften Sat Receiver um das Programm wieder sehen zu können.
Sky wollte mir ein geeignetes Module allerdings nur schicken wenn ich meinen alten Premiere Vertrag von 2001 auflöse und einen neuen Vertrag ( zu anderen Konditionen) von Sky übernehme.

Dies lehnte ich ab und kündigte den vorhandenen Premiere Vertrag zum Juli 2013.
Sky zog nach wie vor meine Abo Gebühr monatlich ein weil man mir den Defekt des Receivers nicht glaubte. Darauf hin schickte ich Sky meine Smartkarte zurück um zu zeigen das ich jetzt wirklich keine Möglichkeit mehr habe das Bezahlfernsehen zu empfangen.
Sky zog jedoch weiterhin meine Monats Beiträge ein und behauptet jetzt das es unerheblich ist ob ich einen Receiver oder eine Smartkarte besitze ,ich müsste den ABO Vertrag auf jeden Fall bis zum Ende der Laufzeit weiter bezahlen.

Meine Frage: Darf Sky obwohl ich nachweislich kein Programm mehr empfangen kann weiterhin meine Monatbeiträge abbuchen ?

Für mich ein ist dies ein Unding ich muss für eine Leistung die ich nicht mehr erhalte
weiterhin zahlen.

Mfg

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Ein Recht zur Zurückbehaltung der monatlichen Gebühren haben Sie nur dann, wenn Ihnen ein Zurückbehaltungsrecht zur Seite steht.

Hierfür spricht einiges:

Ein solches besteht nämlich dann, wenn Ihr Vertragspartner eine ihm obliegende Leistung nicht erbringt. Nun stellt Sky zwar grundsätzlich die Möglichkeit zur Verfügung. Sollte das C1 Modul jedoch nur von Sky selbst zur Verfügung gestellt werden können (und hiervon gehe ich vorliegend aus), können Sie die geschuldete Dienstleistung nicht in Anspruch genommen werden, womit die Gegenleistung von Sky vollständig aussteht.

Dies gilt aber nur dann, wenn Sky vertraglich dazu verpflichtet ist, dass Modul auch zur Verfügung zu stellen. Maßgeblich hierfür ist der ursprünglich geschlossene Premiere-Vertrag, da Sky insoweit als Rechtsnachfolgerin an dessen Inhalt gebunden ist. Abschließend kann dies jedoch erst anhand der Vertragsunterlagen beurteilt werden. Aus den gleichen rechtlichen Erwägungen würde auch ein Kündigungsrecht bestehen.

Gerne stehe ich Ihnen im Rahmen der Mandatserteilung auch weiterhin zur Verfügung. Sie können mich unter der unten angegebenen E-Mail-Adresse kontaktieren.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
André Meyer, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 03.03.2013 | 19:27

Sehr geehrter Herr Meyer,

Frage : macht es Sinn das ich Ihnen dazu ein Mandat übertrage ?
Es geht in meiner Sache um ca. 150 € .....ich denke die Anwalts Kosten die ich
Ihnen zahlen muss sind um ein vielfaches höher.

Auf der anderen Seite denke ich soll man sich von Firmen wie SKY nicht alles gefallen lassen.
Ein energischer Brief von Ihrer Seite würde vielleicht schon einiges bewegen.

Ich habe zudem eine Rechtsschutzversicherung die ich dafür gerne einsetzen würde.

Um kurze Rückinfo wäre ich dankbar.

MFG



Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.03.2013 | 10:34

Sehr geehrter Fragesteller,

die gesetzliche Gebühr richtet sich nach dem Streitwert. Aufgrund des geringen Streitwerts können von dem beauftragten Anwalt auch nur geringe Gebühren gefordert werden. Daher werden die entstehenden Kosten, jedenfalls bei ausschließlich außergerichtlicher Tätigkeit, den Streitwert nicht überschreiten. Hierdurch wird jedoch eine kostendeckende Bearbeitung der rechtlichen Angelegenheit erschwert.

Ob sich der Einsatz der Rechtsschutzversicherung lohnt erscheint vor diesem Hintergrund fraglich.

Alles Übrige entnehmen Sie bitte der persönlichen Nachricht.

Mit freundlichen Grüßen,

A. Meyer


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