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Ski unfall defekte Bindung


19.06.2006 14:16 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Einen Rat zum folgenden Sachverhalt:

Im Januar mietete ich ein SKI (Vip-Model erst 1 Woche jung) beim Skiverleiher V.

Am letzten Ski – Tag passierte dann das Unglück. Beim Ausstieg aus dem Sessellift stürzte ich und zog mir eine Verletzung zu. Die spätere Diagnose ergab. Meniskusschäden und Kreuzbandriss.

Was war passiert.
An beiden Skiern war die hintere Befestigungsschraube, die die Bindungsplatte mit dem Ski verbindet gerissen, und eine der Schrauben hatte sich zusätzlich seitlich heraus gearbeitet. Dadurch wurde die gesamte Bindung instabil und gab mir keinen Halt mehr.

Während der Rückgabe des Skis beim Verleiher, wies dich diesem auf den Schaden und meine Verletzung hin.

Eine Schadensmeldung des Verleihers „ Schraubenköpfe abgerissen, es handelt sich auch nicht um Abnutzungschaden oder normalen Verschleiß“ liegt vor. Leider habe ich von den abgerissen Schrauben keine Fotos angefertigt.

Die Skier wurden auch aus dem Verleih genommen und an Salomon gesandt.

Der Serviceleiter von Skihersteller bestätigt den Schaden, teilte mir aber mit, dass er den Ski mit der defekten Befestigung selber gefahren hätte, und keine Benachteiligung feststellen konnte.
Wofür brauche ich dann Schrauben?
Wegen der Unannehmlichkeiten und ohne Anerkennung jeder Rechtspflicht würde er mir aber aus der Promotionabteilung einen Gegenstand aussuchen.

Die Versicherung des Verleihers teilt mir mit (sie kennt die Schreiben der Fa. Salomon) ich hätte den erforderlichen Nachweis zur Haftung nicht erbracht und verweist auf ein Urteil der OLG Koblenz über geplatzte Mineralwasserflaschen (Produktrisiko).

1. Gegen wen und in welcher Reihenfolge muss ich die rechtlichen Schritte einleiten?
2. Wie hoch sind die Gebühren, wenn ich bedenke, dass bereits 12.000 Euro an Behandlungskosten angefallen sind?
3. Aussichten???

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Anfrage beantworte ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt:

1. Der Anspruch richtet sich gegen den Hersteller aus dem Produkthaftungsgesetz.

2. Eigene Anwaltskosten bei Gegenstandwert € 1335 zzgl. MwSt., Gerichtsgebühren € 657,-. Bei Unterliegen auch die Anwaltskosten für den Gegener € 1335 zzgl. MwSt. Nicht zu verachten sind auch Kosten für mögliche Sachverständigengutachten, deren Höhe allerdings sehr stark variieren kann.

3. Sie tragen als Kläger die Beweislast, dass der Materialschaden ursächlich für die schwerwiegende Verletzung war. § 1 Abs. 4 ProdHaftG. Dies beurteilt sich danach wie ein Sachverständige den Schaden am Ski(Skibindung) beurteilt und ob dieser ursächlich für Ihren Sturz und die Verletzung war.

Die Aussichten kann ich aus der Ferne anhand der Angaben nur schwerlich prüfen. Hierzu sollten Sie einen Kollegen vor Ort aufsuchen, der dann insbesondere die Beweise (Ski, Skibindung, Zeugen) sichert.

Ich hoffe Ihnen eine hilfreiche Einschätzung gegeben zu haben.

Mit besten Grüßen

RA Schröter
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