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Sind die beiden Positionen (Efeuentfernung, Mäusesperren) über die Nebenkostenabrechnung umlagefähig

09.01.2011 12:54 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Ich bin Vermieter und habe fristgerecht Ende 2009 die NK Abrechnung für ein Mietshaus für 2008 erstellt. Dabei habe ich 2 Positionen aufgeführt, die von einer Mieterin bemängelt werden, als nicht umlagefähig:

1) Entfernen von Efeu an der Hauswand, dass Efeu war bereits so hoch gewachsen, dass eine Hebebühne zum Einsatz kam: Kosten ca. EUR 1.100,-
2) Einbau von "Mäusesperren" hinter einer Klinkerwand um "Mäusebesuche" zu verhindern: Kosten ca. EUR 800,-

Es kam daraufhin zu anwaltlichem Schriftwechsel, in dem wir bis zuletzt die Zahlung der Beträge gefordert haben.

Frage: Sie die beiden Positionen umlagefähig und kann ich diese immer noch einklagen (Frist?).
09.01.2011 | 13:08

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

die Geltendmachung von Forderungen aus einer ordnungsgemäßen Nebenkostenabrechnung verjährt nach der regelmäßigen Verjährungsfrist innerhalb von drei Jahren, wobei die Frist mit dem Schluss des Jahres beginnt, in dem der Anspruch entstanden ist.

In Ihrem Fall ist der Anspruch im Jahre 2009 entstanden, sodass die Verjährung erst im Jahre 2012 stattfindet.

Zu den Positionen:

1) Efeu-Entfernung: Hier stellt sich das Problem der laufenden Kosten, denn nur diese sind umlagefähig (Amtsgericht Kassel, 453 C 113/99; AG Neustadt, 5 C 73/08 ). Das bedeutet, dass wenn die Efeu-Entfernung eine einmalige Angelegenheit war und nicht in den jährlichen Bereich z.B. der Gartenpflege fällt, dann sind diese Kosten nicht umlagefähig.

2) Mäusesperren: Anders verhält es sich hier, da diese Maßnahmen zur Ungezieferbekämpfung zählen und diese Kosten auch umlagefähig sind, sofern es in den jeweiligen Mietverträgen auch vereinbart worden ist.


ANTWORT VON

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