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Sichtschutz aus Holz Balkon


| 01.06.2017 08:09 |
Preis: 30,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt



Sehr geehrte Damen und Herren,

am 10.03. habe ich meine Vermieterin angeschrieben und sie darüber informiert, dass ich auf der Stirnseite des Balkons zum Nachbarhaus einen Sichtschutz aus Holz installieren möchte, der vom Schreiner maßgefertigt wird.
Dies hat sie genehmigt, ohne weitere Vorgaben, was Gestaltung und Farbgebung anging. Naturgemäß gehe ich davon aus, dass ein Sichtschutz aus Holz auch holzfarbig ist.

Der Sichtschutz ist nun installiert und nun verlangt sie, dass ich ihn in grau streiche, damit er zum Haus passt. Weiterhin sagt sie, ich hätte ihr die Entwürfe des Sichtschutzes vor Anbringung nochmals extra zeigen müssen.
Sie hätte ihn sich anders vorgestellt.

Ich habe nun angeboten, den Teil des Sichtschutzes, den man von außen sieht und der zur Straße und zum Nachbarhaus zeigt, in grau zu streichen, damit er zur Farbe des Gebäudes passt. Dafür habe ich aber meine Vermieterin um genaue Farbvorgabe gebeten.
Den Innenteil des Sichtschutzes, der zum Großteil nur vom mir auf dem Balkon einsehbar ist, würde ich gerne holzfarbig lassen.

Ist dieses Vorgehen so gestattet oder muss ich den Sichtschutz ganz streichen oder schlimmstenfalls noch abbauen? Dieser hat mich in der Fertigung knapp 900 Euro gekostet und wären mir die Vorgaben meiner Vermieterin vorher bekannt gewesen, so hätte ich diese natürlich bei der Fertigung berücksichtigt.

Danke für Ihre rechtssichere Antwort, meine Vermieterin will nämlich jetzt ihren Anwalt einschalten.

Freundliche Grüße

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ich beantworte Ihre Anfrage gerne wie folgt:

Ihre Vermieterin hat sich mit dem Sichtschutz in Holz einverstanden erklärt. Es war von Anfang an klar, dass dieser aus Holz ist. Sie kann daher nun kein streichen mehr auf Ihre Kosten verlangen.

Ein Kompromiss wäre jedoch zur Vermeidung von Streitigkeiten sicher angezeigt.

Da der Sichtschutz auch wieder entfernt werden kann und mit dem Haus nicht fest verbunden ist, ist er auch nicht ins Eigentum der Vermieterin übergegangen.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Draudt Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 01.06.2017 | 08:43

Sehr geehrte Frau Draudt,

vielen Dank für Ihre Antwort. Der Kompromiss wäre dann zB, dass ich ihn von der von der Straße und dem Nachbarhaus einsehbaren Seite dem Haus angepasst grau streichen lasse? Einen vollständigen Abbau des Sichtschutzes kann sie nicht verlangen? Herzlichen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.06.2017 | 11:50

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich beantworte Ihre Nachfrage gerne wie folgt:

Ja, das wäre ein Kompromiss.

Einen Abbau kann sie nicht verlangen. Zum einen gibt es Gerichtsurteile, die sogar einen Anspruch des Mieters auf Anbringen eines Sichtschutzzaunes bestätigen, zum anderen hat sie ja bereits schriftlich zugestimmt.

Mit freundlichen Grüßen

Draudt
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 01.06.2017 | 12:44


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